Bestseller-Verfilmung „Gut gegen Nordwind“
Aus der E-Mail auf die Leinwand

Nora Tschirmer als Emma in „Gut gegen Nordwind“.
  • Nora Tschirmer als Emma in „Gut gegen Nordwind“.
  • Foto: Verleih
  • hochgeladen von Jürgen Link

Neu im Kino. Der 2006 erschienene Bestseller „Gut Gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer galt eigentlich als nicht verfilmbar, dennoch kommt er jetzt auf die große Leinwand, mit Nora Tschirner und Alexander Fehling in den Hauptrollen.
Ein verdrehter Buchstabe lässt eine E-Mail von Emma Rothner versehentlich bei Leo Leike landen. Der Linguist antwortet prompt. Sie beginnen einen schnellen, lustigen und immer intimer werdenden E-Mail Dialog, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Einige Wochen und viele gesendete und empfangene Nachrichten später wird daraus eine virtuelle Freundschaft. Leo und Emma beschließen zunächst, ihre Verbindung rein digital zu belassen - als eine kleine Flucht vor dem Alltag. Denn Leo kommt einfach nicht von seiner Ex-Freundin Marlene los und Emma ist mit Bernhard verheiratet und hat zwei Stiefkinder. Dennoch: Die beiden vertrauen sich ihr Innerstes an und kommen sich auf dem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität immer näher. Und da stellt sich die Frage, ob sie sich nicht doch mal Angesicht zu Angesicht treffen sollten, denn die Schmetterlinge, die Leo und Emma mittlerweile jedes Mal im Bauch haben, wenn ihr E-Mail Postfach mit einem „Pling“ eine neue Nachricht ankündigt, sind ganz und gar nicht nur digital. Aber kann man sich tatsächlich nur durch Worte richtig verlieben? Und werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung in der Realität standhalten? Und was, wenn ja?!
Bei „Gut Gegen Nordwind“ handelt es sich um einen Briefroman, genauer gesagt, um einen E-Mail-Roman. Das heißt, zwei Menschen tauschen sich über Nachrichten miteinander aus, ohne dabei Auge in Auge und persönlich in Kontakt zu treten. Auf den ersten Blick nicht unbedingt ein Stoff, der sich nach einer großen Leinwandadaption anhört. Zum Glück für die Filmemacher haben sich in der Zeit seit Erscheinen des Romans die Kommunikationsformen drastisch verändert. Wenn man sich heute miteinander im Austausch befindet, muss man nicht mehr zu Hause vor dem Computer sitzen; wo immer wir auch sind, können wir E-Mails senden und empfangen. Somit war es bei der Umsetzung des Films „Gut Gegen Nordwind“ möglich, deutlich mehr Schauplätze zu zeigen, wesentlich mehr Locations zu nutzen, die Protagonisten „mobil“ werden zu lassen. Doch hauptsächlich wird die Romanze getragen von zwei hervorragenden Hauptdarstellern.
„Gut Gegen Nordwind“ startet am 12. September in den deutschen Kinos. Die Filmwelt Grünstadt zeigt den Film bereits einen Tag vor Bundesstart am Mittwoch, 11. September, in einer „Ladies Preview“, bei der alle Damen zum Ticket noch ein Glas sommerlichen Perlwein erhält, um sich auf einen geselligen Mädelsabend einzustimmen.

Autor:

Jürgen Link aus Lauterecken-Wolfstein

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