Langjährige ehrenamtliche Tätigkeit
Stadtkapelle Germersheim ernennt Ingrid Bross zum Ehrenmitglied

Germersheim Es sind ganz besondere Personen, deren Name mit einem Verein verbunden werden. In der Geschichte der Stadtkapelle Germersheim waren der „Erich und der Werner“, Erich Holtz und Werner Hilkert, beide Dirigenten der Kapelle über Jahrzehnte in einem Atemzug genannt, bzw. standen sie als Repräsentanten für die Kapelle. Nicht so im Rampenlicht aber nicht geringer steht heute „die Ingrid“, Ingrid Bross oder wie viele ältere Bürger sie kennen als Ingrid Bentz, engverbunden mit der Stadtkapelle.
Seit über 40 Jahre spielt sie Flöte bei der Stadtkapelle und hat sich Jahrelang um die Ausbildung junger Musiker/innen gekümmert. Weder Schulabschluss, Führerschein oder Berufsausbildung haben sie davon abgehalten Übungsstunden oder Auftritte zu versäumen.
Sie war aber nicht nur aktive Musikerin. Seit 22 Jahren verwaltet sie die Kassengeschäfte des Vereins.
Seit Jahrzehnten pflegt sie auch den Kontakt zu der Musikkapelle unserer Partnerstadt Tournus und auch zu unseren Musikfreunden aus Nordenham. Gerne ist sie für beide Gruppen auch Gastgeberin.
Ingrid Bross ist sehr aufgeschlossen, direkt und ehrlich, womit sie sich nicht immer Freunde machte. Aber echte Freunde wissen besonders diese Charakterzüge zu schätzen. Wer über 40 Jahre in einem Verein so engagiert ist, zeigt auch eine gewisse Beständigkeit. „Mit dem oder der will ich nicht oder kann ich nicht“ gab es für sie nicht. Das übergeordnete Ziel war immer das gemeinsame Musizieren. Letztendlich waren es 5 Dirigenten und eine Dirigentin und drei Vereinsvorsitzende mit denen sie sich in diesen Jahren arrangierte. Leider gab es, wie bei allen Menschen, auch schlechte Zeiten. In der Liebe zur Musik und in die Geselligkeit mit den Kameraden fand sie aber die Kraft auch das zu überwinden. Letztendlich hat sie ihre Liebe zur Musik auch auf ihre Tochter übertragen, die 15 Jahre ebenfalls in der Stadtkapelle Flöte spielte und als Jugendleiterin tätig war. Mehr kann man eigentlich für einen Verein nicht tun.

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