Bienwald
Moose entdecken
- Moos an Zweig
- Foto: Andrea Abt
- hochgeladen von Andrea Abt
Bienwald. Graubraun und kahl zeigt sich der Wald im Winter. Doch an manchen Stellen leuchtet er grün. Besonders sichtbar wird das, wenn die Wintersonne zwischen den kahlen Baumstämmen hindurchscheint. Dann wirkt der feuchte Waldboden wie ein weicher, grüner Teppich – ein Teppich aus unzähligen Grüntönen und vielfältigen Moosformen.
Diese Moosteppiche tragen dazu bei, dass es an heißen Sommertagen im Wald kühler bleibt als in der offenen Landschaft. In den dichten Polstern finden viele Kleintiere Schutz; Vögel nutzen die weichen Fasern als Nistmaterial und gelegentlich auch als Nahrung.
Bereits vor 450 bis 400 Millionen Jahren entwickelten sich Moose aus Urpflanzen, denen der Übergang vom Wasser aufs Land gelang. Damit gehören sie zu den ältesten Landpflanzen überhaupt. Moose bilden keine Wurzeln und benötigen keinen festen Untergrund. Deshalb können sie nahezu jede Oberfläche besiedeln: Baumstämme, Erdwälle, nackte Felsen oder alte Mauern. Man findet sie fast überall – wenn man genau hinschaut und sie wachsen lässt.
Die Bestimmung von Moosarten ist eine Herausforderung. Unter diesem Link https://www.moose-deutschland.de/organismen/ findet sich für Interessierte eine Aufstellung über Moosarten in Deutschland.
Mithilfe von Moosen, die Schadstoffe aus der Luft filtern und ihre Umgebung kühlen, soll die Luft – nicht nur in Städten – verbessert werden. Moose binden Feinstaub und können große Mengen Wasser speichern.
Impressionen von Moos im Bienwald auf Fotos.
Autor:Andrea Abt aus Jockgrim |
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