Neue Roller- und Radkontrollen in Frankenthal ab Montag
- In Frankenthal kontrolliert der Kommunale Vollzugsdienst ab Montag, 6. Juli, verstärkt Radfahrer und E-Roller. Die Stadt will damit die Verkehrssicherheit in Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen erhöhen.
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Frankenthal. Radfahrer und Nutzer von E-Rollern müssen in Frankenthal ab Montag, 6. Juli, mit mehr Kontrollen rechnen. Die Stadt erweitert die Aufgaben des Kommunalen Vollzugsdienstes und der Verkehrsüberwachung, um Verstöße im Straßenverkehr schneller zu ahnden.
Nachdem das Land Rheinland-Pfalz dem Antrag zugestimmt hat, kontrollieren Mitarbeitende künftig innerhalb geschlossener Ortschaften auch den Rad- und E-Rollerverkehr. Im Fokus stehen laut Stadt vor allem gefährliche Situationen in der Fußgängerzone und in verkehrsberuhigten Bereichen.
Diese Verstöße werden künftig kontrolliert
- Unerlaubtes Befahren von Gehwegen
- Missachtung der Radwegpflicht
- Fahren entgegen der Einbahnstraße
- Verstöße in Fußgängerzonen
- Regelverstöße in Fahrradstraßen und verkehrsberuhigten Bereichen
Wer gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt, muss mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren rechnen. Die Kontrollen finden während der regulären Streifengänge statt.
Die Stadt will mit den zusätzlichen Befugnissen vor allem Fußgänger und andere besonders schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer besser schützen. Oberbürgermeister Dr. Nicolas Meyer spricht von einem wichtigen Baustein für mehr Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Teil eines größeren Verkehrskonzepts
Die neuen Kontrollen gehören zu einem umfassenden Maßnahmenpaket der Stadt Frankenthal. Dazu zählen unter anderem der Austausch mit der Polizeiinspektion Frankenthal, gemeinsame Abstimmungen zu Kontrollschwerpunkten und die Zusammenarbeit mit dem Rhein-Pfalz-Kreis bei Geschwindigkeitskontrollen.
Außerdem arbeitet die Stadt am Mobilitätskonzept „Frankenthal 2035“. Schwerpunkte sind sichere Verkehrsführung, nachhaltige Mobilität und Parkraummanagement.
Wie die Stadt Mannheim mitteilt, setzen immer mehr Kommunen auf zusätzliche Kontrollen und Präventionsmaßnahmen, um Konflikte zwischen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern zu reduzieren.
Polizei bleibt für Autoverkehr zuständig
Die Überwachung des fließenden Autoverkehrs bleibt weiterhin Aufgabe der Polizei. Akute Gefährdungen oder schwere Verkehrsverstöße sollen deshalb weiterhin direkt an die Polizei gemeldet werden.
Autor:Reiner Bohlander aus Frankenthal |