Neue Eingänge im Ostpark Frankenthal ab Dienstag
- Im Frankenthaler Ostpark startet die nächste Bauphase der Sanierung. Neue Parkeingänge, zusätzliche Grünflächen und ein Trinkwasserspender sollen die Aufenthaltsqualität und den Klimaschutz verbessern.
- Foto: Sebastian Weindel, © Sebastian Weindel
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Frankenthal. Im Ostpark beginnt am Dienstag, 7. Juli, die nächste Bauphase der Sanierung. Für Besucher entstehen neue Parkeingänge am Nachtweideweg, zusätzliche Grünflächen und ein neuer Trinkwasserspender.
Mit einem offiziellen Spatenstich startet die Stadt Frankenthal um 13.30 Uhr die weiteren Arbeiten zur Aufwertung der beliebten Parkanlage. Ziel ist es, den Ostpark klimaresistenter und attraktiver für Spaziergänger, Familien und Freizeitsportler zu machen.
Neue Zugänge und mehr Grünflächen
Die Eingangsbereiche am Nachtweideweg werden verbreitert und neu gepflastert. Zusätzlich entstehen neue Stauden- und Pflanzflächen. Nach Angaben der Stadt sollen die Zugänge dadurch einladender wirken und gleichzeitig neue Lebensräume für Insekten schaffen.
Bereits in den vergangenen Monaten wurden 64 klimaresiliente Bäume gepflanzt und neue Staudenflächen angelegt. Wie die Stadt Mannheim mitteilt, gewinnen solche Maßnahmen in Städten wegen zunehmender Hitzeperioden und Starkregenereignissen an Bedeutung.
Trinkwasserspender und bessere Beleuchtung
Für Besucher wird auf der Südseite des Nachtweidewegs ein neuer Trinkwasserspender installiert. Gerade an heißen Sommertagen soll das Angebot die Aufenthaltsqualität verbessern.
Außerdem erweitert die Stadt die Beleuchtung auf der Nordseite des Parks. Dadurch soll die Sicherheit in den Abendstunden erhöht werden.
- Neue Pflasterung an den Parkeingängen
- Zusätzliche Stauden- und Grünflächen
- Neuer Trinkwasserspender
- Mehr Beleuchtung im Park
- Entsiegelung alter Asphaltflächen
Alte Asphaltfläche verschwindet
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entsiegelung ehemaliger Asphaltflächen im nördlichen Bereich des Parks. Dort wird ein früheres Betriebsgelände der Stadtgärtnerei zurückgebaut und in eine artenreiche Wiesenfläche umgewandelt.
Dadurch kann Regenwasser künftig besser versickern. Gleichzeitig soll sich die Fläche im Sommer weniger stark aufheizen.
Weitere Angebote geplant
Mit Unterstützung der Bürgerstiftung sind künftig zusätzliche Bewegungs- und Sportangebote vorgesehen. In die Planungen flossen auch Vorschläge aus einem Bürgerspaziergang sowie Hinweise des Seniorenbeirats und des Beirats für Menschen mit Behinderungen ein.
Parallel läuft im Ostpark die Bekämpfung des invasiven Japanischen Staudenknöterichs. Dafür setzt die Stadt das sogenannte Root-Wave-Verfahren ein. Die Pflanzen werden dabei gezielt bis in den Wurzelbereich geschädigt.
Für die gesamte Ostpark-Sanierung stehen rund 500000 Euro aus dem KIPKI-Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz zur Verfügung.
Autor:Reiner Bohlander aus Frankenthal |