"Nie wieder ist jetzt": Gedenkveranstaltung am 27. Januar
- Im Konzert „Die Kleinkunststückchen“ erinnern Delia Stegarescu (Piano), Ulrike Lotterhoss (Schauspiel) und Patricia Polizzano (Gesang) an Künstler:innen, die vom NS-Regime verfolgt wurden.
- Foto: Frankenthaler Bündnis.
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Frankenthal. Unter dem Leitsatz „Nie wieder ist jetzt“ lädt das Frankenthaler Bündnis für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte am Dienstag, 27. Januar, zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung gegen menschenverachtendes Verhalten ein. Anlass ist der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Teilnahme ist kostenlos.
Auftakt am Stolperstein – Redebeiträge und Schweigemarsch
Beginn ist um 18 Uhr in der Willy-Brandt-Anlage. Am Stolperstein der Familie Adler/Marum gibt es kurze Redebeiträge. Es sprechen eine Vertreterin des Frankenthaler Bündnisses, ein Vertreter des Frankenthaler Stadtvorstands, ein Vertreter des VdK sowie ein Vertreter von „Gemeinsam für Demokratie und Vielfalt Bobenheim-Roxheim“. Gegen 18.30 Uhr ziehen die Teilnehmenden mit Kerzen in einem Schweigemarsch durch die Innenstadt zum Dathenushaus.
Musikalischer Ausklang: „Die Kleinkunststückchen“
Ab circa 19 Uhr klingt die Gedenkveranstaltung im Dathenushaus musikalisch aus. Im Konzert „Die Kleinkunststückchen“ erinnern Delia Stegarescu (Piano), Ulrike Lotterhoss (Schauspiel) und Patricia Polizzano (Gesang) an Künstler:innen, die vom NS-Regime verfolgt wurden. Im Mittelpunkt steht unter anderem Werner Richard Heymann, Komponist des Schlagers „Ein Freund, ein guter Freund“. Die drei nähern sich dem schweren Thema bewusst auf leichte, zugängliche Art. Ende der Veranstaltung ist gegen 20 Uhr.
Historischer Hintergrund
Der 27. Januar ist der bundesweite Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Er erinnert an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945.
Ausblick und Mitmachen
Bereits am 25. Februar plant das Frankenthaler Bündnis die nächste Veranstaltung: Gemeinsam mit Amnesty International wird ab 18 Uhr im LUX-Kino Frankenthal der preisgekrönte Film „Die Möllner Briefe“ gezeigt. Im Anschluss steht die Filmemacherin für eine Diskussion zur Verfügung. Wer Interesse an der Mitarbeit im Frankenthaler Bündnis hat, kann sich per E-Mail an frankenthaler-buendnis@posteo.de wenden oder einen der Infostände in der Frankenthaler Fußgängerzone (Speyerer Straße) besuchen: Samstag, 25.1., 21.2. und 14.3., jeweils von 10.30 bis 13 Uhr. Alle Programmpunkte sind öffentlich und kostenfrei. [red]
Autor:Reiner Bohlander aus Frankenthal |
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