Haft nach Betäubungsmittelfund in Bad Schönborn
Ein Kilo verbotene Substanzen aufgespürt

Langenbrücken. Eine Mischung aus Glück und Können bescherte Polizeibeamten am Freitag im Bad Schönborner Ortsteil Bad Langenbrücken einen großen Ermittlungserfolg.
Für den 31-jährigen Tatverdächtigen und seine 28-jährige Begleiterin bedeutete es hingegen den Gang in die Untersuchungshaft. Um kurz nach 18 Uhr sollte das Duo als Fahrer und Beifahrerin eines Fahrzeugs in der Bad Langenbrückener Hauptstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Aus heiterem Himmel warf der 31-jährige Franzose dabei den Beamten seine Bauchtasche entgegen und ergriff die Flucht zu Fuß.
Eine zufällig in der Nähe befindliche Zivilstreife des Polizeireviers Bad Schönborn konnte dies beobachten und ihn nach kurzer Verfolgung stoppen. Weil er augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und auch die Bauchtasche Betäubungsmittel beinhaltete, wurde die Hundeführerstaffel zur Absuche des Fluchtwegs angefordert.
Unter Leitung seines Hundeführers erschnüffelte Diensthund Carlos an seinem letzten Arbeitstag vor der Pensionierung am Wegesrand eine weitere Tasche mit Rauschgift. Auch bei der darauffolgenden Durchsuchung der Wohnung der beiden Tatverdächtigen bewies der Vierbeiner einen guten Riecher. Im Briefkasten und im Wohnraum konnte er insgesamt gut ein Kilogramm verschiedener, verbotener Substanzen aufspüren.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurden die beiden Tatverdächtigen einem Richter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

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