Murmel-Titel für Weisenheim: Doppelsieg in Hatten
- Seit 1996 wird die Meisterschaft im «Lochklickern» an wechselnden Orten ausgetragen.
- Foto: Lars Penning/dpa
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Weisenheim am Sand. Für den Verein aus der Pfalz endete die Deutsche Murmelmeisterschaft in Hatten mit einem besonderen Erfolg: Der ASV Weisenheim am Sand belegte am 25. Juli gleich Platz eins und Platz zwei.
Bei dem Wettkampf im niedersächsischen Hatten im Landkreis Oldenburg traten 32 Teams aus ganz Deutschland gegeneinander an. Gespielt wurde auf drei mal sechs Meter großen Sandplätzen. Vier Spieler pro Mannschaft versuchen dabei, ihre Murmeln ins Loch zu bringen.
ASV Weisenheim am Sand setzt sich klar durch
Entscheidend ist beim sogenannten Kuhlemurmeln nicht die erste eingelochte Kugel. Den Punkt holt vielmehr, wer die letzte Murmel versenkt. Gewonnen ist ein Spiel, sobald ein Team neun Punkte erreicht. In der Vorrunde wurde in acht Gruppen gespielt, danach ging es im K.-o.-System weiter.
Hinter den beiden Teams aus Weisenheim am Sand kam der SV Jennelt-Uttum aus Krummhörn im Landkreis Aurich auf Rang drei. Nach Angaben der Veranstalter wird Kuhlemurmeln in Deutschland seit 30 Jahren offiziell als Wettkampfsport ausgetragen. Nur einmal fiel die Meisterschaft in dieser Zeit pandemiebedingt aus.
Tradition mit langer Geschichte
Nach Darstellung der Veranstalter reicht die Geschichte des Murmelspiels bis ins alte Ägypten und in die Zeit des Römischen Reichs zurück. Selbst Kaiser Augustus soll ein begeisterter Murmelspieler gewesen sein. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |