Erweitertes Angebot der Frühförderung im Land
Unterstützung in frühkindlicher Entwicklung

Eltern sollen durch das niedrigschwellige Angebot erreicht werden | Foto: Krakenimages.com/stock.adobe.com
  • Eltern sollen durch das niedrigschwellige Angebot erreicht werden
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Bad Dürkheim. Für Eltern, die bei ihrem Kind in den Jahren bis zur Einschulung ein Entwicklungsrisiko vermuten, stehen seit Jahren die Zentren für Sozialpädiatrie mit Frühförderung (SPFZ mit FF) zur Verfügung.

Die Leistungen zielen vor allem auf die Früherkennung von auffallenden Entwicklungsstörungen, drohenden oder bereits diagnostizierten Beeinträchtigungen ab und sollen in diesem Kontext eine frühe Förderung des Kindes ermöglichen. Beispielsweise kann die Unterstützung bei Bewegungsstörungen, Störungen der Sprachentwicklung, Auffälligkeiten in der geistigen Entwicklung, angeborenen Fehlbildungen, Verhaltensauffälligkeiten oder emotionalen Störungen in Betracht kommen. Wesentliches Merkmal hierbei ist die Zusammenführung medizinischer, psychologischer und sozialpädagogischer Erkenntnisse. Das Angebot wird durch die gesetzlichen Krankenkassen und die Kommunen finanziert.

Niedrigschwelliges Beratungsangebot

Es wird nunmehr durch ein neues offenes, niedrigschwelliges Beratungsangebot ergänzt, welches durch das Bundesteilhabegesetz Eingang in die bestehende Förderstruktur gefunden hat. Ziel ist es, Eltern in Fragen der frühkindlichen Entwicklung und deren Auswirkungen auf die zukünftige Teilhabe des Kindes möglichst früh zu beraten und zu unterstützen. Bei Bedarf können auch weiterführende, therapeutische Hilfen wie eine mehrdimensionale Diagnostik in der Frühförderung vermittelt werden. Hierdurch sollen Wartezeiten in der Erstdiagnostik deutlich verkürzt und eine bessere Steuerung der Bedarfslagen ermöglicht werden. Die Inanspruchnahme ist kostenfrei und ohne Überweisung eines Kinder- oder Facharztes möglich.

Im Landkreis Bad Dürkheim selbst gibt es kein Zentrum für Sozialpädiatrie mit Frühförderung, aber in dessen Umgebung sind gleich drei der sieben Zentren in Rheinland-Pfalz angesiedelt:

  • Caritas-Förderzentrum St. Laurentius und Paulus: Queichheimer Hauptstraße 235, 76829 Landau, Telefon 06341 599124, E-Mail: ffz.landau@cbsspeyer.de, mit Außenstelle in Neustadt und der Partnerin, Lebenshilfe Bad Dürkheim, im Bereich der Hausfrühförderung
  • Zweckverband Kinderzentrum: Karl-Lochner-Straße 8, 67071 Ludwigshafen, Telefon 0621 67005-111, E-Mail: spz-offeneberatung@kinderzentrum-ludwigshafen.de
  • Heilpädagogisch-Therapeutisches Kompetenzzentrum: Jahnstraße 2, 67307 Göllheim, Telefon 06351 9997300, E-Mail: info@htk-goellheim.de

Hierdurch ist je nach Wohnort im Landkreis Bad Dürkheim eine gute bis sehr gute Erreichbarkeit eines Frühförderzentrums mit angeschlossener, kostenfreier und frühzeitiger Beratungsstelle gewährleistet. Der für das Sozial- und Jugendamt zuständige Erste Kreisbeigeordnete Timo Jordan ermuntert alle Eltern, sich bei Fragen an die Förderzentren zu wenden: „Sie bekommen hier eine kostenfreie Beratung und erhalten bei Bedarf schnell und zielgerichtet Unterstützung.“ schu/red

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Autor:

Christine Schulz aus Wochenblatt/Stadtanzeiger Landau

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