Exklusive Premiere: „Salinen-Serenade“ zum Sommeranfang in Bad Dürkheim
Muße mit Musik und Genuss

Zum Sommeranfang präsentiert der Förderverein seine erste Salinen-Serenade auf dem historischen Bauwerk.
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  • Foto: Förderverein Gradierbau
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Bad Dürkheim. Premierenstimmung mit Partylaune auf dem Gradierbau: Just zum Sommeranfang präsentiert der Förderverein am Freitag, 21. Juni, seine erste Salinen-Serenade auf dem historischen Bauwerk. Exklusiv 200 Gäste erwartet rund um den Nordturm von 18 bis 22 Uhr launige Live-Musik zu einer feinen Auswahl weiniger Getränke und kleiner Leckerbissen. Der Verein denkt an eine „entspannte Atmosphäre an einzigartiger Location“.

Ob die „Salinade“ zu einer neuen Marke werden kann, dafür soll dieser Auftakt ersten Aufschluss geben. Zunächst ist es die jüngste von diversen Ideen des Fördervereins Gradierbau, seinen Jahresreigen immer wieder mal um eine neue Publikumsveranstaltung auszuweiten. Um im öffentlichen Blickpunkt zu bleiben und zugleich weitere Gelder für seine aktuellste und ambitionierteste Herausforderung zu generieren: Nach und nach sollen sämtliche 160 Sandsteinpfeiler des weltweit einzigartigen Bauwerks ausgetauscht werden. Salzluft und Witterung haben in mehr als 170 Jahren die „Salinengeister“ aus den Säulen herausgeschwemmt, die nach Sanierung rufen. Gerade eben sind zwei weitere Pfeiler übergeben worden, damit sind bisher sieben ausgetauscht. Bei Kosten von jeweils 7000 Euro pro Stück steht der 1993 gegründete Förderverein also vor einer Herkulesaufgabe in einer Dimension von gut 1,1 Millionen Euro über Jahrzehnte und Generationen hinweg.

Von der Serenade erhofft sich der Vorstand nicht zuletzt sowohl intern wie auch in der Bevölkerung frischen Aufwind für das 2020 anstehende Jubiläumsjahr „Zehn Jahre Wiederaufbau“ des Dürkheimer Wahrzeichens. Denn um das ambitionierte Programm wie bisher weitestgehend mit eigenen ehrenamtlichen Kräften stemmen zu können, ruht die Hoffnung auch darauf, dass sich mit einem Zuwachs an neuen Mitgliedern zu den derzeit gut 300 zugleich die Schar der fleißigen Helfer ausweitet, auf die man sich beispielsweise für das zweitägige Herbstfestival „Walk and listen“ an der Saline seit Jahren verlassen kann.
Der Grundtenor der Serenade im „vorolympischen“ Jahr ist ein heiterer – gemäß dem italienischen Wortursprung („sereno“) und der Definition laut Wikipedia als „Abendmusik unter freiem Himmel mit unterhaltsamem Charakter“. Den launigen Livesound dazu bringt das „Kaisertafel-Duo“ mit, allein dessen originelle Besetzung mit Saxophon, Sousaphon und Megaphon ebenso ungewöhnlichen wie unterhaltsamen Ohrenschmaus verspricht. Die Gaumenfreuden zur „Muße mit Musik und Genuss auf dem Gradierbau“, so der Untertitel, steuern sechs Weine und Sekte sowie vier kleine Leckereien bei.
Erste Ansprechpartner in der Winzerschaft waren für die „Saliner“ dabei die vier Nachbarn in Sichtweite der Saline, nämlich die Weingüter Lang, Pflüger, Fitz-Ritter und Pfeffingen, sowie die beiden Betriebe, die den Verein schon bisher mit Salinenwein (Wegner) bzw. Salinensekt (Vier Jahreszeiten Winzer) unterstützen. Von extra trocken bis edelsüß stiften die sechs Erzeuger jeweils eine Probe für diesen Abend, und für die Verköstigung sorgen eigenhändig Vorstandsmitglied Renate Brand, Wirtin in der „Alten Schmelz“, und ihre Nachbarin im Jägerthal, Lilo Glauner von den „7 Raben“. „Das Tolle für uns ist: Sämtliche Firmen, die wir angesprochen haben, waren sofort bereit, die Salinen-Serenade mit ,Naturalien„ unentgeltlich zu sponsern“, zeigt sich Vorsitzende Petra Dick-Walther ebenso dankbar wie angetan von den Partnern bei dieser Premiere. Demnach kann der Förderverein auch die kalkulierten Kosten für Brotkonfekt, Mineralwasser und Kühlwagen sowie den „Lieferanteneingang“ auf der Ostseite nebst einem Zuschuss für die Liveband in die Spendenkasse umbuchen.
Bei allem Bestreben, möglichst viele „Scheine für Steine“ und das laufende Pfeiler-Projekt in die Kasse zu bekommen: Klasse geht dem Verein vor Masse. So ist diese Serenade exklusiv auf 200 Gäste begrenzt, die den Abend im außergewöhnlichen Ambiente des Gradierbaus als geschlossene Gesellschaft verbringen. Eigentliche „Erlebniszone“ nach dem Empfang mit einem Glas Salinensekt am Südeingang ist das Karree rund um den Nordturm. Auf dem Wandelgang beiderseits holt man sich die kulinarischen Zutaten an einzelnen Ständen ab und teilt sich die Kompakt-Kontaktzone zwischen Tribüne, Empore und Balkon mit dem gleichermaßen wandelbaren „Kaisertafel-Trio“. Nasse Füße und salzigen Beigeschmack bei Büffelmozzarella, Serrano-Grissini, Chorizo-Käse-Würfel und Zitronencreme muss niemand fürchten: „Riesling“ gibt es vier Stunden lang nicht im Reisig, sondern allein im Glas. Also hoffentlich auch nicht vom Himmel … ps
Weitere Informationen:
www.saliner.de

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