Landkreis Bad Dürkheim hebt letzte Sperrzone wegen Faulbrut auf
- Für Imkereien im Landkreis gilt: Die letzten Einschränkungen nach dem Seuchen-Ausbruch sind aufgehoben.
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Bad Dürkheim. Für Imkerei und Landwirtschaft im Landkreis gibt es Entwarnung. Der Landkreis Bad Dürkheim hat auch die letzte Sperrzone aufgehoben, die nach einem Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut für Bienenvölker gegolten hatte.
Wie das Veterinäramt der Kreisverwaltung mitteilt, enden damit alle Einschränkungen und vorübergehenden Regelungen, die den Ausbruch der Bienenseuche eindämmen sollten. Drei der insgesamt vier Sperrzonen hatte der Landkreis bereits Mitte Juni aufgehoben.
Nach zwei Proben: Alle Ergebnisse negativ
Nach dem bestätigten Ausbruch im Juli waren die Sperrzonen nötig geworden. Damals waren viele Bienenvölker betroffen, die an unterschiedlichen Stellen im Landkreis aufgestellt waren.
Alle Bienenstöcke in den Sperrzonen mussten infolge des Ausbruchs zweimal im Abstand von mehreren Monaten beprobt werden. Die Ergebnisse fielen laut Kreisverwaltung in allen Fällen negativ aus. Der Landkreis Bad Dürkheim gilt damit nach dem Ausbruch der ausschließlich für Bienen gefährlichen Tierseuche wieder als frei von Amerikanischer Faulbrut.
Der für das Veterinäramt zuständige Beigeordnete Jonas Bender spricht von einer guten Nachricht für die Imkerei im Landkreis und auch für alle, die wieder mit ihren Völkern in den Landkreis einwandern wollen. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass weiterhin die geltenden Regularien rund um den Transport von Bienenvölkern zu beachten sind.
Weitere Informationen und bisherige Mitteilungen zum Thema stellt die Kreisverwaltung online bereit: www.kreis-bad-duerkheim.de/afb.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |