Muslimische Ahmadiyya-Gemeinde pflanzt Baum bei der Spiel- und Lernstube
Geste des Friedens und der Freundschaft

Als Geste des Friedens und der Freundschaft spendet die Majlis Ansarullah, eine Unterorganisation der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde, in ganz Deutschland Städten und Gemeinden Bäume. In Bad Dürkheim wurde jetzt bei der Spiel- und Lernstube ein Friedensbaum gepflanzt. Foto: Stadt
  • Als Geste des Friedens und der Freundschaft spendet die Majlis Ansarullah, eine Unterorganisation der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde, in ganz Deutschland Städten und Gemeinden Bäume. In Bad Dürkheim wurde jetzt bei der Spiel- und Lernstube ein Friedensbaum gepflanzt. Foto: Stadt
  • hochgeladen von Franz Walter Mappes

Bad Dürkheim. Als Geste des Friedens und der Freundschaft spendet die Majlis Ansarullah, eine Unterorganisation der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde, in ganz Deutschland Städten und Gemeinden Bäume. In Bad Dürkheim wurden in den letzten Jahren bereits zwei solcher Friedensbäume gepflanzt, einer in der Kindertagesstätte an der Isenach und einer im Kindergarten Hardenburg.
Die dritte Pflanzaktion fand am vergangenen Freitag in der Spiel- und Lernstube statt. Gemeinsam mit Bürgermeister Glogger, der Leiterin der Spiel- und Lernstube, Tanja Wütscher, und mit Christine Geminn, Vorsitzende des Elternausschusses, pflanzten die Gemeindemitglieder eine Kreuselmyrthe im Außenbereich der städtischen Einrichtung.
Der Pressesprecher der Gemeinde, Ansar Ahmed, erläuterte den symbolischen Akt der Baumpflanzung, die durch eine kurze Koranlesung in zwei Sprachen begleitet wurde. Ein Baum schlage Wurzeln, wachse und blühe und so solle auch die Freundschaft zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen und Menschen wachsen und blühen, war zu hören.
Der Bürgermeister nannte es eine „wichtige Idee„, in der heutigen doch etwas angespannten Zeit auf diese Weise ein Symbol des Friedens und der Partnerschaft zu setzen. Die Spiel - und Lernstube spiegele die Vielschichtigkeit der Bevölkerung in besonderem Maße und so habe dieser Baum den richtigen Platz gefunden.
Tanja Wütscher bedankte sich für die Spende und freute sich schon auf das Hervorbrechen der rosafarbenen Blüten. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein hoben alle Anwesenden hervor, dass das voneinander Lernen, der respektvolle Umgang und die gegenseitige Akzeptanz die Grundlage für ein friedliches Miteinander und der richtige Weg zum Kennenlernen anderer Kulturen ist.

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