Aktionen zum Weltfrauentag in Bad Dürkheim
„Für Frauen wird es Rosen regnen“

Sabine Kutschke, Ellen Messner-Vogelesang und die ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte von Haßloch, Heidi Horn verteilten Rosen.
  • Sabine Kutschke, Ellen Messner-Vogelesang und die ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte von Haßloch, Heidi Horn verteilten Rosen.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Franz Walter Mappes

Bad Dürkheim. Rheinland-Pfalz hat 2304 Städte und Gemeinden und in denen wiederum 35 691 Mandate in den Kommunalparlamenten. 81,3 Prozent davon sind von Männern besetzt. Es gibt nur 7 Prozent Oberbürgermeisterinnen, 12 Prozent Landrätinnen, 5,5 Prozent Verbandsgemeinde-Bürgermeisterinnen und 9,6 Prozent Ortsbürgermeisterinnen.
Mit der Kampagne: „Platz da!“, zur Kommunalwahl am 26. Mai will der Frauenbeirat vom Kreis Bad Dürkheim, ein Zeichen setzen. Sabine Kutschke, Ellen Messner-Vogelesang und die ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte von Haßloch, Heidi Horn, machten auf diese Ungleichverteilung von Verantwortung und Entscheidungsmöglichkeiten in unseren politischen Gremien aufmerksam und haben deshalb am Internationalen Frauentag Rosen und Infomaterial am Steinkreis in Bad Dürkheim, an Frauen verteilt. Die Rosen hatten einen Anhänger mit der Aufschrift: FRAUEN wählen FRAUEN und eine Karte, mit der „Frau“ die Möglichkeit hat, direkt mit dem Frauenbeirat in Kontakt zu treten und Wünsche, Themen und Anregungen zu äußern.
„Wir möchten Frauen dazu ermutigen, sich politisch zu engagieren und bei den kommenden Wahlen daran zu denken, dass sie mit ihren Kreuzchen die Möglichkeit haben, direkt mehr Frauen in die Kommunalparlamente zu wählen. Gebt den Frauen eure Stimmen. Denn nur wer in die Parlamente einzieht, kann auch etwas verändern und es sind immer noch Frauen, die ganz genau wissen, was sich noch verändern muss, damit auch für sie Berufstätigkeit, Kindererziehung, Haushalt und ehrenamtliches Engagement lebbar wird“.
„Frauen wollen mitentscheiden, wie ihre Steuergelder verwendet werden, in welche Richtung sich eine Kommune entwickelt, wie sicher Schulwege oder die örtliche Kinderbetreuung, auch in den Ferien- und Randzeiten ist. Sie wollen mitreden, wo, wann, was gebaut wird und in welcher Form. Frauen können Konzepte entwickeln, damit eine Gemeinde für alle lebenswert bleibt oder wird“.
Die Überraschung und Freude und das Interesse der Passantinnen war groß und führte zu spannenden Gesprächen und dem Austausch von Erfahrungen. Trotz 100-jährigem Jubiläum des Frauenwahlrechts war der Tenor ganz klar und deutlich: „Frauen haltet zusammen und kämpft gemeinsam weiter: Die nächste Wahl kommt bestimmt.“ ps

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