Verfolgungsjagd nahe Wurstmarkt: Taser-Einsatz nach Drohungen
- Nach einer Verfolgungsjagd nahe dem Bad Dürkheimer Wurstmarkt stoppte die Polizei einen 43-jährigen Fahrer ohne Fahrerlaubnis mit einem Taser. Die Polizei sucht Zeugen und gefährdete Verkehrsteilnehmer.
- Foto: Polizeidirektion Landau
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Bad Dürkheim. Am Montag, 14. September, beobachteten Beamte der Polizeiinspektion Bad Dürkheim gegen 13.35 Uhr auf der L517 nahe dem Wurstmarkt einen Autofahrer, von dem ihnen bekannt war, dass er keine gültige Fahrerlaubnis hat. Als der 43-Jährige die Polizeistreife sah, fuhr er in Richtung Leistadt davon, wie die Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße berichtet.
Der Fahrer reagierte nicht auf Anhaltesignale. Stattdessen beschleunigte er zeitweise auf etwa 150 km/h, um sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei gefährdete er mehrere Verkehrsteilnehmer und beschädigte eine Leitplanke. Schließlich bog er auf ein Grundstück in einem Wochenendgebiet ab und schloss sich in einem Haus ein. Der Aufforderung, herauszukommen, kam er nicht nach. Nach Polizeiangaben bedrohte er die Beamten mit dem Tode und beleidigte sie. Die Einsatzkräfte konnten den Mann bei günstiger Gelegenheit mit einem Distanzelektroimpulsgerät, einem sogenannten Taser, überwältigen und fesseln.
Wegen seines weiterhin aggressiven Verhaltens kam der 43-Jährige in Gewahrsam. Sein Fahrzeug wurde mit dem Ziel der Einziehung sichergestellt. Außerdem wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Für die gesamte Dauer des Wurstmarktes erhielt er ein Aufenthaltsverbot. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Bedrohung und Beleidigung. Zeugen sowie Menschen, die durch das Fahrverhalten gefährdet wurden, sollen sich bei der Polizeiinspektion Bad Dürkheim telefonisch unter 06322 9630 oder per E-Mail an pibadduerkheim@polizei.rlp.de melden.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |