Polizei fährt für mehr Sicherheit: Radtour setzt klares Zeichen
- Polizei und Bürger radeln gemeinsam durch die Verbandsgemeinde Maxdorf. Bei der STADTRADELN-Tour ging es um Gefahrenstellen, Überholabstände und mehr Sicherheit für Radfahrende.
- Foto: Polizeidirektion Ludwigshafen
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Maxdorf. Am Montag, 4. Mai, fand im Rahmen der STADTRADELN-Aktion eine gemeinsame Radtour mit der Polizeiwache Maxdorf und dem Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Maxdorf statt.
19 Teilnehmende legten eine Strecke durch die Verbandsgemeinde zurück. Ziel war es, auf Gefahren für Radfahrende aufmerksam zu machen und die Verkehrssicherheit zu stärken. Entlang der Route steuerten Polizei und Teilnehmende gezielt problematische Bereiche an. Dazu zählten unübersichtliche Kreuzungen, zu schmale Radwege, plötzlich endende Verkehrsführungen und stark frequentierte Straßenabschnitte.
Vor Ort gab die Polizei konkrete Hinweise zum sicheren Verhalten im Straßenverkehr, wie die Polizeidirektion Ludwigshafen berichtet. Ein Schwerpunkt lag auf dem Überholabstand. Innerorts müssen Autofahrer mindestens 1,5 Meter, außerorts 2,0 Meter Abstand einhalten. Um das anschaulich zu machen, brachten einige Radler seitlich sogenannte Schwimmnudeln an.
Thematisiert wurde auch die Gefahr durch plötzlich geöffnete Autotüren, das sogenannte Dooring. Besonders am Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge bergen hier ein hohes Risiko. Die Polizei empfahl den „Dutch Reach“: Die Tür wird mit der vom Griff abgewandten Hand geöffnet, der Oberkörper dreht sich und der Blick geht automatisch nach hinten.
Weitere Tipps betrafen die Sichtbarkeit, die richtige Einschätzung von Verkehrssituationen und gegenseitige Rücksichtnahme. Der direkte Austausch während der Tour wurde von allen Beteiligten als gelungen bewertet. Die Polizei kündigte an, das Engagement auch beim STADTRADELN 2027 fortzusetzen.
Autor:Reiner Bohlander aus Frankenthal |