Amphibien gerettet: Polizei kontrolliert Durchfahrtsverbot
- Erdkröte
- Foto: Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße
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Bad Dürkheim. Am Dienstag, 24. Februar, hat die Polizei in Bad Dürkheim ein Zeichen für den Natur- und Artenschutz gesetzt. Entlang der K16 zwischen Wachenheim an der Weinstraße und Lindenberg begleitet die Polizeiinspektion auch in diesem Jahr die jährliche Amphibienwanderung.
Zum Schutz von Erdkröten und besonders des streng geschützten Feuersalamanders gilt auf dem Streckenabschnitt täglich zwischen 19 Uhr und 6 Uhr ein Durchfahrtsverbot. Dennoch ignorierten in der Vergangenheit immer wieder Autofahrer die Sperrung und brachten die Tiere in Gefahr. Wer sich nicht an das Verbot hält, muss mit einem Bußgeld von 50 Euro rechnen.
Der Feuersalamander steht unter besonderem Schutz und wird zudem auf der Vorwarnliste der Roten Liste bedrohter Tierarten geführt. Sein Erhalt hat daher eine hohe Bedeutung für den Naturschutz in der Region. Bei einer Kontrolle am Dienstagabend stellten die eingesetzten Beamten zahlreiche Amphibien auf der Fahrbahn fest. Vier Feuersalamander retteten sie vorsichtig von der Straße und brachten sie in Sicherheit.
Positiv fiel der Vergleich zum Vorjahr aus: Die Zahl der verendeten Tiere ging deutlich zurück. Die Polizei wertet dies als Erfolg der Kontrollen und der Sperrmaßnahmen. Wie die Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße mitteilt, appellieren die Beamten dennoch weiterhin an alle Verkehrsteilnehmer, das Durchfahrtsverbot konsequent einzuhalten. Umleitungen stehen über die B271 sowie über die Weinstraße in Richtung Deidesheim zur Verfügung.
Autor:Reiner Bohlander aus Frankenthal |