SPD-Fraktion fordert Sanierung der Rheinhalle trotz schwieriger Finanzlage
- Der Karateverein Samurai Maximiliansau trainiert in der maroden Rheinhalle
- Foto: Karateverein Maximiliansau
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Maximiliansau. Die SPD-Stadtratsfraktion in Wörth am Rhein hat beantragt, das Dach und die Fassade der Rheinhalle zu sanieren. Trotz der angespannten Haushaltslage soll die dringend notwendige Maßnahme weiterverfolgt werden. Die Sanierung war bereits im ursprünglichen Haushalt für 2025 und 2026 vorgesehen.
SPD-Fraktionsvorsitzender Mario Daum warnt in seinem Antrag an den Wörther Bürgermeister vor gravierenden Folgen, falls die Arbeiten unterbleiben. „Das Eintreten von weiterem Regenwasser verursacht erhebliche Schäden an Gebäudehülle und Boden“, betont Daum. Im schlimmsten Fall drohten Einschränkungen des Schulbetriebs, insbesondere beim Sportunterricht, sowie beim Trainings- und Spielbetrieb. Der Antrag wird im Zuge der Beratungen und Beschlussfassungen zum ersten Nachtragshaushalt 2025/2026 im Stadtrat behandelt.
Historisch hohes Haushaltsdefizit verschärft Lage
Die Stadt Wörth am Rhein befindet sich in einer finanziell angespannten Situation. Der im Mai 2025 in Kraft getretene Haushalt weist ein Rekorddefizit von 60,3 Millionen Euro aus. Mitte September erließ Bürgermeister Weiß eine haushaltswirtschaftliche Sperre, nachdem sich die Lage weiter verschlechtert hatte. Die SPD-Fraktion hält die Sanierung dennoch für unaufschiebbar. Verzögerungen würden zu unkalkulierbaren Mehrkosten führen: „Seit fünf Jahren tritt Regenwasser ein, der Boden wölbt sich, die Wände sind feucht – irgendwann wird gesperrt. Dies wollen wir vermeiden.“
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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