Gastspiel mit Christian Wolff, Gila v. Weitershausen, Cordula Trantow in Festhalle Wörth
„Noch einmal verliebt“

Cordula Trantow.
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Wörth. Neben dem Fernsehstar Christian Wolff(Forsthaus Falkenau) und dem Filmstar Gila von Weitershausen (Herzflimmern, Die Fälschung) wird eine der ganz großen Schauspielerinnen der deutschen Theaterlandschaft am 16. Januar nach Wörth kommen. Cordula Trantow stand nach den Erfolgen in „Die Brücke“ (Bundesfilmpreis) und dem amerikanischen Spielfilm „Hitler“ vor einer großen Hollywood-Karriere. Trantow entschied sich für das Theater und die „Liebe ihres Lebens“ den Regisseur Rudolf Noelte.
In einem Porträt beschrieb „Die Welt“I die gebürtige Berlinerin als künstlerisches Multitalent mit der Körperhaltung einer geschulten Balletttänzerin und einer sinnlichen und klaren Stimme. Ihren Beruf will sie noch ausüben, solange der Körper mitmacht. „Ich langweile mich einfach nicht gern.“ Gegen Langeweile dürfte auch die Vielzahl ihrer Tätigkeiten helfen: Trantow ist Schauspielerin, Regisseurin, Autorin, Intendantin und Synchronsprecherin. „Ureigentlich bin ich Mensch“, sagt Trantow, die mittlerweile mehr als 150 Rollen gespielt und viele Stücke für Theater und Film inszeniert hat. Sie definiere sich nicht über die Zahl ihrer Arbeiten oder über Resonanz. Aufgewachsen in Berlin als Tochter des Dirigenten und Komponisten Herbert Trantow und einer Tänzerin, war die Kunst ihr in die Wiege gelegt. Als Schulkind bekommt sie eine Ballettausbildung sowie Klavier-, Gesangs- und Schauspielunterricht. Talente hatte die Vollblutkünstlerin viele. Sie überspringt eine Schulklasse und macht mit 17 Abitur. Trantow arbeitet als Schauspielerin schon früh an großen Theaterhäusern. Für ihre Arbeit bekommt sie viel Lob. Mit dem Anti-Kriegsfilm „Die Brücke“ wird sie schlagartig bekannt. Für ihre Rolle als Hitlers Nichte in der Hollywood-Produktion „Hitler“ wird sie für den Golden Globe nominiert. Doch als Hollywood-Diva Karriere zu machen, wäre Cordula Trantow zu simpel gewesen.
Zum Entsetzen ihres Umfeldes sagt Trantow nicht nur Nein zu Hollywood. „Gerade als alles gut lief, mit vielen Angeboten und positiver Resonanz, habe ich beruflich die Fronten gewechselt, vom egozentrischen Schauspieler zum altruistischen Regisseur.“ Mit ihren Inszenierungen will die Künstlerin die Menschen intellektuell und emotional erreichen. „Ich arbeite sehr weiblich, mit viel Musik, und denke in ästhetischen Bildern“, sagt sie.
An einen Kritiker erinnert sich Trantow immer mit Freude: an ihren 2002 gestorbenen Ehemann - Regisseur und Theaterlegende Rudolf Noelte, mit dem sie zwei Söhne hat. „Der Mann war die Liebe meines Lebens und ich denke bei jeder Arbeit: Was er wohl dazu sagen würde.“ Wahrscheinlich müsste Noelte noch einiges sagen - Cordula Trantow hat noch Pläne. Die Frau, die auch in zahlreichen Krimiserien wie „Tatort“, „Derrick“ oder „Der Alte“ zu sehen war, ist ab 10. Januar auf Theatertournee, die sie auch nach Wörth führen wird.
Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen in Wörth beim Reisebüro Schmuck und bei der Stadtverwaltung, beim Ticketcorner in Kandel, im Musikhaus Schlaile in Karlsruhe sowie im Internet unter www.reservix.de. ps

Cordula Trantow.
Gila von Weitershausen.

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