"Klezmer und mehr" in der Friedenskirche Wörth
Grandioses Konzert von Stefan Volz und Heidrun Paulus

Heidrun Paulus und Stefan Volz
  • Heidrun Paulus und Stefan Volz
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Bernd Paulus

Einen Abend voller Überraschungen konnte man am letzten August-Freitag in der vollbesetzten Friedenskirche Wörth erleben, wo das Duo Stefan Volz (Klarinette) und Heidrun Paulus (Klavier) zu ihrem Debut-Konzert einluden. Wenn Heidrun Paulus ins hiesige Konzertgeschehen eingreift, dann passiert dies in der Regel mit ihrem Hauptinstrument Flöte und vornehmlich im klassischen oder barocken Bereich. Diesmal allerdings fungierte sie als kongeniale Klavierbegleiterin für den triumphal aufspielenden Klarinettisten Stefan Volz - im Gepäck eine Musik, die begeisterte, und zwar sowohl das Publikum als auch die Musizierenden selbst. Ihre Spielfreude ging von Beginn an auf das Publikum über. Die beiden erfahrenen Musiker, die diverse Klezmer-Stücke sowie bekannte Klassikwerke und Filmmusik boten, konnten so ihr großes Repertoire zeigen.

Vorgetragen mit Leidenschaft, Wehmut aber auch großer Musizierfreude begann der Abend mit Klezmermusik. Bekannte Werke wie "Donna, Donna", "Halleluya" oder "Hava Nagila" waren ebenso zu hören wie weniger bekannte, z.B. das in rasantem Tempo vorgetragene "Mazel Tov". Nicht nur bei diesem Stück zog Stefan Volz alle Register seines Könnens und glänzte sowohl durch große Fingerfertigkeit als auch starke Ausdruckskraft.

Der Mittelteil des Abends war der klassischen Musik gewidmet, wo bekannte Werke von Schostakowitsch (Walzer Nr. 2) und W.A. Mozart (Adagio aus dem Klarinettenkonzert A-Dur) gespielt wurde. Auch bekannte Filmmusiken, wie die berühmte James-Bond-Melodie oder die Ballade von Bonnie & Clyde, durften nicht fehlen, bevor Volz und Paulus sich wieder der mitreißenden Klezmer-Musik widmeten. Heidrun Paulus moderierte und spannte einen weiten Bogen von der Entstehung der Musik bis hin zu heutigen Interpreten.

Das Publikum dankte den Musikern mit einem verdienten Applaus und als Zugabe ertönte "Czardasz" von Monti. Und mit diesem endete auch ein denkwürdiger Abend.

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