„Das Schattensteinvermächtnis“ - Theateraufführung in Neckarhausen
- Das Ensemble freut sich auf die Aufführungen.
- Foto: Hannelore Schäfer
- hochgeladen von Charlotte Basaric-Steinhübl
Edingen-Neckarhausen. „Das Schattensteinvermächtnis“, so lautet der Titel des Stücks, mit dem die Theater-Gruppe des Gesangvereins Neckarhausen völlig losgelöst vom Alltag für beste Unterhaltung sorgt. Die turbulente Komödie in drei Akten von Christian Ziegler basiert auf einem Familienzoff aus Ur-Ur-Großvaters Zeiten, der auf der Theaterbühne in der Eduard-Schläfer-Halle (vielleicht) sein gutes Ende findet. Die Premiere des Stücks erfolgt am Samstag, 6. Dezember 2025, im Rahmen der Familienfeier des Gesangvereins. Am Sonntag, 7. Dezember 2025, sind alle Theaterfreunde an gleicher Stelle zu zwei Stunden Theaterspaß eingeladen.
Zum Stück: Zwei Obstanbau-Familien, die Schöllers und die Grubers leben zwar Tür an Tür, gehen aber ansonsten auf Abstand. Seit der Ur-Ur Großvater von Johannes Schöller seinen besten Obstgarten, den Schattenbuckel, in der Hochzeitnacht beim Kartenspiel an den Ur-Ur-Großvater von Franz Gruber verloren hat, herrscht zwischen den beiden Familien Eiszeit. Zudem „geistert“ die Legende durchs Dorf, dass der einstige Graf von Schattenstein einen gewaltigen Schatz an der Stelle des heutigen Obstgartens vergraben hat. Während ein Medium dem Geist des Ahnherrn auf der Spur ist und Signale aus dem Jenseits empfängt, gräbt sich ein Archäologe durch die Vergangenheit des Adligen. Ganz in der Neuzeit zuhause sind die beiden angehenden „YouTube Stars“, die für allerlei „Action“ sorgen, während Geschäftsmann Erich von Schneider und seine Assistentin die Sonnenseiten des Obstanbaugeschäfts an den Schattenbuckel lockt.
Seit September studiert das Ensemble das amüsante Theaterstück ein. Ensemble-Mitglied Renate Stein trifft stets eine Vorauswahl. „Die Geschichte muss lustig sein, damit das Publikum etwas zu lachen hat und die Anzahl der Schauspieler und die Charaktere müssen zu uns passen“, listet sie die Kriterien auf. Sie und ihr Ehemann Josef Stein sind die beiden Dienstältesten auf jenen Brettern die in Neckarhausen die Welt bedeuten und spielen in dem Stück das Ehepaar Gruber. Die Tochter der beiden Bühnen-„Dinos“, Christine Nothhof hat die Bühnenwelt ebenfalls für sich entdeckt. Sie verkörpert Madame Kassandra, die Frau mit dem magischen Blick. In Rene Ziehers Adern fließt ebenfalls Theaterblut. Er spielt den Archäologen Dr. Alex Neukamp und damit einen Mann mit schaufelfreudigem Tiefgang. Ziehers Vater und Großvater standen schon auf der Theaterbühne und der Nachwuchs der Familie Zieher-Speicher ist zwischenzeitlich ebenfalls „bühnenreif“. So zählen Philipp Zieher und Louise Speicher neben Luca Hurst und Lea Stelter zu den Young-Stars der Schauspiel-Truppe. Derweil mimen Anja Speicher und Mark Bräunling das Ehepaar Schöller und damit den Gegenpart der Grubers. Zu den Theater-Veteranen zählt auch Roland Kettner der dieses Mal mit seiner ebenfalls theatererfahrenen Assistentin „Adelheid“, alias Kathrin Wieser, als Geschäftsmann unterwegs ist. „Ich schwätz‘ in dem Stück erstmals Hochdeutsch“, gesteht Kettner als bekennender Kurpfälzer. Die Regie ist ebenso eine Gemeinschaftsarbeit wie der Kulissenaufbau. Für den guten Ton sorgt David Zieher und als Souffleuse ist Simone Mülbert im Einsatz.
Info: Karten für den Theaternachmittag, Sonntag, 7. Dezember, 14 Uhr, Einlass 13 Uhr. Vorverkauf: Bauernladen Krauß, Schuhhaus Hertel (Neckarhausen), Buchhandlung Bücherwurm Edingen sowie an der Tageskasse in der Schläfer-Halle. ha
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |
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