Hochschule Worms
PRAXIS TRIFFT POTENTIAL

Das neue Schulkooperationsformat PRAXIS TRIFFT POTENTIAL bietet den Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Erfahrung durch die Bearbeitung realer Fragen aus der Praxis. | Foto: Katharina Pocher
  • Das neue Schulkooperationsformat PRAXIS TRIFFT POTENTIAL bietet den Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Erfahrung durch die Bearbeitung realer Fragen aus der Praxis.
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Neues Schulkooperationsformat im Studiengang International Business Administration an der Hochschule Worms
Mit dem neuen Schulkooperationsformat „PRAXIS TRIFFT POTENTIAL“ hat die Studienrich-tung International Business Administration (IBA) der Hochschule Worms ein praxisnahes Work-shop-Format für Schulen erprobt.

Der Pilotworkshop am 26. Februar 2026 stand unter dem Titel „Nachhaltigkeit in der Logistik“ und wurde in Kooperation mit der BBS Donnersbergkreis sowie den Unternehmen DSV und SW Zoll-Beratung GmbH durchgeführt. Ziel des Formats war es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für wirtschaftliche Zusammenhänge, internationale Lieferketten und nachhaltige Unternehmenspraxis zu sensibilisieren. Gleichzeitig bot der Workshop die Möglichkeit, in praxisnahen Einheiten mit den Unternehmen konkrete Einblicke in betriebswirtschaftlich relevante Studieninhalte zu erhalten.

Den inhaltlichen Auftakt bildete am vergangenen Donnerstag ein Impuls zur Nachhaltigkeit durch das Green Office der Hochschule Worms, das den Teilnehmenden einen Überblick über die Aktivitäten und Zielsetzungen im Bereich Nachhaltigkeit auf dem Wormser Campus vermittelte. Im Anschluss arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an realitätsnahen Aufgabenstellungen aus der Unternehmenspraxis und erhielten fundierte Einblicke in aktuelle Herausforderungen globaler Wertschöpfungsketten.

Mit Armin Humer, Sustainability Manager bei DSV, und Tim Mayer, Vice President Training & Consulting bei SW Zoll-Beratung GmbH, standen den Teilnehmenden zwei ausgewiesene Experten zur Seite. Sie vermittelten sowohl fundiertes Fachwissen als auch authentische Einblicke in die berufliche Praxis und zeigten, wie eng logistische Abläufe, Zollprozesse und nachhaltige Unternehmensstrategien heute miteinander verknüpft sind. Die enge Zusammenarbeit von DSV und SW Zoll-Beratung basiert auf dem gemeinsamen Anspruch, Nachhaltigkeit in internationalen Lieferketten nicht nur zu diskutieren, sondern greifbar zu machen und gemeinsam mit Kunden umzusetzen. So wurde für die Schülerinnen und Schüler anschaulich, wie Unternehmen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit erfolgreich verbinden.

Tim Mayer betonte: „Zoll- und Nachhaltigkeitsvorgaben sind nicht nur bürokratische Anforderungen – sie werden in den kommenden Jahren massiv kostenrelevant. Wer heute nicht in nachhaltigere Lieferketten investiert, zahlt morgen drauf: durch CO₂-bepreiste Einfuhren, strengere Dokumentationspflichten oder Sanktionen bei Verstößen gegen Regelwerke wie CBAM oder die EUDR. Unser Ziel war es, Studieninteressierte früh dafür zu sensibilisieren, dass nachhaltige Gestaltung von Lieferketten nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern wirtschaftlich zwingend notwendig ist.“
Auch Andreas Barth, der die Schulklasse als Lehrperson begleitete, zog ein positives Fazit: „Für unsere Schülerinnen und Schüler war der Workshop eine besonders wertvolle Erfahrung, weil sie reale Fragestellungen aus der Praxis bearbeiten und direkt mit Expert:innen aus Unternehmen in den Austausch gehen konnten. Genau diese Verbindung von Schule und Wirtschaft macht Studien- und Berufsorientierung greifbar und motivierend.“

Die im Workshop behandelten wirtschaftsnahen Themen wie internationale Logistik, Zollprozesse, Nachhaltigkeit und digitales Management werden an der Hochschule Worms bereits im Bachelorstudium der der Studienrichtung International Business Administration (IBA) aufgegriffen. Besonders vertieft werden sie in den Studiengängen International Business mit Logistik und
Außenwirtschaft – klassisch/dual (B.A.) sowie Digital Business Management – klassisch/dual (B.A.).
Diese Studienangebote werden im dualen Modell in Zusammenarbeit mit Kooperationsunternehmen aus unterschiedlichsten Branchen durchgeführt, wodurch wissenschaftliche Grundlagen eng mit praktischer Berufserfahrung verknüpft werden. Aufbauend auf diesem Ansatz ist das Schulkooperationsformat langfristig angelegt und soll kontinuierlich weiter ausgebaut werden. Mit „PRAXIS TRIFFT POTENTIAL“ soll so gezielt die Brücke zwischen schulischer Bildung, Studium und Wirtschaft geschlagen werden, sodass ein wichtiger Beitrag zur frühzeitigen Studien- und Berufsorientierung geleistet wird.
Schulkooperationen im Rahmen dieses Formats können jederzeit von interessierten Schulen und Unternehmen über die Abteilung Schulkooperationen im Zentrum für Marketing der Hoch-schule Worms angefragt werden.

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Autor:

Dorothea Hoppe-Dörwald aus Wochenblatt Mannheim

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