Mischlingshünding sucht neues Zuhause
„Amica“ muss noch viel lernen

Amica sucht ein neues Zuhause.  Foto: PS

Tiernotaufnahmestation. „Amica“ (Foto) ist im August 2018 geboren und wurde der Tiernotaufnahmestation durch das Veterinäramt übermittelt.
Die Mischlingshündin lebte bisher immer mit ihrer Mutter zusammen und leider hat man verpasst, ihr ein paar grundlegende Kommandos wie beispielsweise Sitz beizubringen. Sie ist aber ein ganz toller und lieber Hund, der ohne einen anderen Hund ein paar Unsicherheiten zeigt. „Wir würden uns aus diesem Grund wünschen, wenn wir sie zu einem zweiten Hund dazu vermitteln könnten, dies wäre sehr wichtig für die Kleine. Ansonsten ist sie relativ problemlos und sie kann auch gerne zu Kindern“, informiert Simone Jurijiw.
Neu aufgenommen wurden zwei Hähne und eine schwer verletzte Katze, die angeblich in einem Trolli ausgesetzt am Straßenrand gefunden wurde. „Mittlerweile wissen wir aber, dass sie einen häuslichen Unfall hatte und vom Besitzer selbst als Fundtier abgegeben wurde“, so die Tierschützer. „Wir gehen davon aus, das es finanzielle Gründe waren, die den früheren Halter zu diesem Schritt bewegten, denn die Katze erlitt einen Sprunggelenksbruch, der operativ versorgt werden musste. Wir haben die Katze operieren lassen und sie muss sich die nächsten sechs Wochen noch absolut schonen. Wir rechnen mit einer Tierklinikrechnung im vierstelligem Bereich“.
Amy, so heißt kleine Katzendame jett, ist aber ein guter Patient.
Dieser Fall zeigt, dass selbst Wohnungskatzen hohe Kosten verursachen können, wenn diese verunfallen. Ein Tierbesitzer sollte sich darüber im Klaren sein, dass er für einen solchen Fall auch die Kosten übernehmen muss und sein Tier behandeln lassen sollte, denn er hat für sein Tier Verantwortung übernommen. Ein American Staffordshire Welpen ist ebenfalls neu im Tierheim aufgenommen worden. „Die Leute hatten keine Halterlaubnis vom Ordnungsamt und so wurde der Hund sichergestellt und kam auch zu uns“, berichtet Simone Jurijiw. Hunderassen wie Pit Bull, American Staffordshire Terrier und Staffordshire Bullterrier gehören in Rheinland-Pfalz grundsätzlich zu der Gruppe gefährlicher Hunde. Hierzu braucht man vor er Anschaffung eine Haltererlaubnis vom zuständigen Ordnungsamt. In Rheinland-Pfalz darf man auch nicht einfach einen solchen Hund aus einem anderen Bundesland kaufen und mit nach Hause bringen, man bekommt nur eine Halteerlaubnis wenn ein solcher Hund aus dem Tierheim kommt.

Neues Zuhause gefunden

Ganz glücklich ist die Tiernotaufnahmestation, dass Staff Hündin „Lucy“ nach rund eineinhalb Jahren endlich vermittelt wurde. Darüber hinaus haben zwei Kaninchen ein neues Zuhause gefunden.

Tierbestand

Aktuell betreut der Tierschutzverein zwei Hunde, sechs Katzen, 15 Kaninchen, drei Meerschweinchen, drei Chinchillas, zwei Ponys und 18 Hühner. gib
Info

Wer sich für eines der zu vermittelnden Tiere interessiert, kann sich mit der Tiernotaufnahmestation, Friedrich-Ebert-Straße 12, Telefon 06233 28485, in Verbindung setzen.
Weitere Informationen gibt es auch unter www.frankenthaler-tierschutzverein.de.

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