„Benzingeld“-Masche: Unbekannte sprechen mehrere Autofahrer an
- Als die Beamten nach dem Hinweis suchten, trafen sie den Wagen jedoch nicht mehr an
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Kreis Kaiserslautern. Am Mittwoch, 25. Februar, sind zwischen Kaiserslautern und Weilerbach Insassen eines Autos aufgefallen, die andere Verkehrsteilnehmer nach sogenanntem „Benzingeld“ fragten. Wie die Polizeidirektion Kaiserslautern mitteilt, blieb zunächst unklar, was die Personen genau vorhatten. Als die Beamten nach dem Hinweis suchten, trafen sie den Wagen jedoch nicht mehr an.
Der Vorfall nimmt die Polizei zum Anlass, erneut vor einer bekannten Betrugsmasche zu warnen, die immer wieder auf Straßen, an Tankstellen oder auf Rastplätzen vorkommt. Dabei täuschen Kriminelle eine finanzielle Notlage vor und bitten andere Autofahrer um Geld für Benzin. Um Vertrauen zu gewinnen, bieten sie im Gegenzug angeblich wertvollen Schmuck, Elektrogeräte oder andere Gegenstände an.
Was auf den ersten Blick wie ein fairer Tausch wirkt, entpuppt sich später oft als teurer Fehler. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den angebotenen Waren häufig um wertlose Stücke, minderwertige Produkte oder billige Fälschungen. In vielen Fällen haben die Täter den Ort bereits verlassen, bevor die Betroffenen den Betrug bemerken.
Die Polizei rät deshalb zu besonderer Vorsicht bei spontanen Geschäften im Straßenverkehr. Wer in eine solche Situation gerät oder einen Betrugsversuch vermutet, sollte umgehend die Polizei informieren und sich, wenn möglich, das Kennzeichen sowie eine Beschreibung von Fahrzeug und Personen merken. Solche Hinweise helfen den Ermittlern, die Täter schneller zu identifizieren und weitere Betrugsfälle zu verhindern.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |