Aufwertung des Schulhofs
Mitglieder des Integrationsvereins bemalten den grauen Asphalt

Waghäusel-Wiesental (ber). Wenn die Mädchen und Buben der Bolandenschule Wiesental aus ihren Ferien zurückkehren, werden sie einen neu und farbig gestalteten Schulhof vorfinden: dank des Vereins für Dialog, Integration und Freundschaft (DIF) und dank der Postbank. Die Vorsitzende des Integrationsvereins, wie er sich selber nennt, Ebru Baz, und Volker Widmann von der Bank hatten sich dieses Projekt ausgesucht und sich für die Wiesentaler Schule entschieden.
Wie lässt sich ein Schulhof verschönern, der streckenweise aus mausgrauem Asphalt besteht? Die Postbank stellte eine Geldspende in Aussicht, suchte aber Helfer, die mit anpacken sollten. Dazu erklärte sich der DIF Waghäusel nach einer Vorstellung des Vorhabens bereit. Die Aktion erfolgt im Zuge des weltweiten Kinderhilfsprojekts „Save the Children“.
Für die Schulhofaufwertung setzte die Postbank einen vierstelligen Betrag aus, bot zudem die erforderlichen Materialien und auch drei fleißige Mitarbeiter, so Volker Widmann, Heike Held und Rainer Fuchs. Zum ebenso engagierten DIF-Team gehörten Ebru Baz, Tanja Adam, Tanysha Jackson, Eda Saner und Luca Müller.
Was bot sich konkret an? In der Bolandenschule II fehlte es an Farbe und Farbigkeit, einiges war zwischenzeitlich verblasst. So entwickelte das DIF-Banken-Team einen Projektplan mit Zielsetzungen, was empfehlenswert und machbar wäre. Am Ende der Überlegungen und Vorbereitungen standen mehrere Einzelvorhaben, so die Gestaltung eines Fußballfeldes, eines Spiels „Mensch ärgere dich nicht“, einer Anlage „Himmel und Hölle“ und eines bunt ausgestalteten Kreises. Auch kam es zum Bau eines Gerätehäuschens im Schulhof.
Ein großes Problem bereitete die sengende Hitze, die sofort die Farben trocknen ließ, so dass nur bei am frühen Morgen gearbeitet werden konnte. Große Freude herrschte an der Schule und unter allen Beteiligten über die Farbenspende der Untergrombacher Fachfirma „Telatinski Markierungen“, ein Partner der Stadt Waghäusel. Erfreut zeigte sich auch Rektor Axel Lehn, der ausdrücklich der Stadt dankte, die das Pflaster-Fundament für das Gerätehaus herstellte.

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