Erlebniswoche in den Osterferien mit Kulturprogramm
Viernheimer Jugendliche erkunden vier Tage lang die Region

Die Gruppenarbeit machte Spaß.

Viernheim. Das Konzept ging auf. Es war bereits bei der Premiere vergangenen Herbst erfolgreich erprobt worden: Jugendliche mit Migrationshintergrund und Viernheimer Jugendliche gehen auf gemeinsame Entdeckungsreise in der Metropolregion Rhein-Neckar.
Wieder wurde ein Kulturleitfaden entwickelt, der dem Programm den inhaltlichen Rahmen geben sollte. Und wieder zeigte sich, dass kulturelle Bildung gerade jungen Menschen eine Vielfalt an Möglichkeiten aufzeigt, um in einer komplexen und schnelllebigen Zeit ein sinnerfülltes Leben führen zu können, sie die Entfaltung der Persönlichkeit unterstützt, das eigene Tun anregt und die Übernahme von Verantwortung und emotionale, rationale, soziale und ästhetische Fähigkeiten trainiert.
Ein weiteres pädagogisches Ziel der Ferienwoche war, die Mobilitätsleistungen der Jugendlichen zu erhöhen und ihre Flexibilität sowie Kommunikations- und Anpassungsfähigkeit in einer neuen Umgebung anzuregen und zu verbessern. Wie komme ich von A nach B? Wie funktionieren öffentliche Verkehrsmittel? Was kosten Fahrkarten und wie lese ich Fahr- und Stadtpläne? Welche Hilfe bietet mir da mein Smartphone?
Die insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler von Alexander-von-Humboldt-Schule und Friedrich-Fröbel-Schule besuchten zunächst die mittelalterliche Burg Lindenfels im Odenwald, verbunden mit einer Wanderung. Am nächsten Tag ließ man sich durch das Heidelberger Schloss führen und besuchte den Heidelberger Kunstverein, der für Jugendlichen zu einem spannenden Lernort wurde. Altstadtflair, Picknick und Ballspiel auf der Neckarwiese rundeten den Tag ab. Am nächsten Morgen blickte die Gruppe hinter die Kulissen des Nationaltheaters Mannheim und ließ sich von den großen und kleinen Geheimnissen der Theaterarbeit verzaubern. Anschließend wurde im Luisenpark das Frühlingserwachen gemeinsam bestaunt. Am letzten Tag schließlich erwartete die Gruppe ein Abenteuer- und Klettererlebnis im Viernheimer Kletterwald: Adrenalin, Grenzerfahrung, Spaß, Teamgeist, Naturerlebnis und Selbstüberwindung zwischen Baumwipfeln. Mit einem gemeinsamen Essen im Domizil der Pfadfinder ging die Ferienwoche – nach Aussagen der Teilnehmenden – leider viel zu schnell zu Ende, heißt es in einer Pressemitteilung der städtischen Presse- und Informationsstelle.
Initiiert und durchgeführt wurde das Angebot von den Lehrerinnen Britta Steiner (Alexander-von-Humboldt- Schule) und Nagam Atris (Friedrich-Fröbel-Schule), beide unterrichten die Intensivklassen beziehungsweise bieten zusätzliche Sprach- und Leseförderung an den Schulen an und Almedina Vukovic und Claus Bunte von der städtischen Jugendförderung. Anna Marie Steiner, die noch die gymnasiale Oberstufe der AvH besucht, unterstützte das Team. (PS)

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