Sachstandsbericht Seniorenarbeit
Ubstadt-Weiher (jar) – Toni Ziesel vom Hauptamt informierte das Gremium über den aktuellen Sachstand im Bereich der Seniorenarbeit. Die Gemeinde verfüge über eine breite, seit Jahrzehnten etablierte Struktur zur Versorgung der älteren Bevölkerung, so Ziesel. Die kommunale Altenarbeit gliedert sich in die drei Säulen Pflege, Betreutes Wohnen und Offene Altenarbeit/Freizeitangebote 60plus. Diese Bereiche gewinnen aufgrund der demografischen Entwicklung weiterhin an Bedeutung. In den Bereichen der vollstationären und Kurzzeitpflege bestehe aktuell und für absehbare Zeit ein deutlicher Mehrbedarf. Vor diesem Hintergrund sollen Überlegungen zur Schaffung eines neuen Pflegeheims erneut aufgegriffen und aktiv vorangetrieben werden. In den Bereichen der Tagespflege und des betreuten Wohnens zeigt sich allerdings kein erhöhter Bedarf, hier sei eine ausreichende Anzahl Plätze in der Gemeinde vorhanden. In der Tagespflege im Josefshaus in Ubstadt stehen 15 Plätze zur Verfügung, die durchschnittliche Auslastung liege derzeit bei 85 bis 90 Prozent. Auf die verschiedenen Ortsteile verteilt, gibt es insgesamt 93 betreute Seniorenwohnungen in Ubstadt-Weiher.
Der Arbeitskreis 60plus, der aus den Leitungen des Foren Älterwerden und des evangelischen Seniorenkreises, Ehrenamtlichen aus den Seniorenzentren und interessierten Bürgern besteht, bietet viele Freizeitangebote und Veranstaltungen für die Senioren an. Dazu gehören beispielsweise Begegnungstreffs mit musikalischen oder Bewegungsinhalten, Bastelnachmittage und Koch- und Backaktionen. In Zusammenarbeit mit dem katholischen Bildungswerk werden auch verschiedene Kurse angeboten. Rund 50 Ehrenamtliche unterstützen die Kommune tatkräftig, um das Seniorenangebot vielfältig und lebendig zu halten. Alle drei Jahre findet zudem der große Seniorennachmittag statt, der nächste vorrausichtlich 2027. Mit Joachim Katz aus Zeutern ist seit Kurzem ein ehrenamtlicher Seniorensicherheitsberater zertifiziert. Er wird zukünftig die Ubstadt-Weiherer Senioren präventiv und begleitend in Bezug auf Betrugsfälle, wie Enkeltrick und Schockanrufen etc. beraten.
Autor:Nicole Batschauer aus Ubstadt-Weiher |
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