CDU Bad Dürkheim stellt im Stadtrat Antrag auf Kur- und Heilwald
Usedom und Lahnstein als Vorbilder

Kur- und Heilanlagen im Wald sind keine Erfindung der Neuzeit: Die Walddusche bei Gleisweiler wurde 1849 als Kurbadeanlage zur Kaltwasseranwendung im benachbarten Hainbachtal erbaut. Ein Erdrutsch verschüttete die Anlage. In den 1990er Jahren wurde sie wiederentdeckt und neu errichtet.
  • Kur- und Heilanlagen im Wald sind keine Erfindung der Neuzeit: Die Walddusche bei Gleisweiler wurde 1849 als Kurbadeanlage zur Kaltwasseranwendung im benachbarten Hainbachtal erbaut. Ein Erdrutsch verschüttete die Anlage. In den 1990er Jahren wurde sie wiederentdeckt und neu errichtet.
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  • hochgeladen von Franz Walter Mappes

Bad Dürkheim. Die CDU-Fraktion hatte bei der Stadtratssitzung den Antrag zur Errichtung eines Kur- und Heilwaldes eingereicht. Darin heißt es, dass die Verwaltung die Grundlagen für die Einrichtung eines Kur- und Heilwaldes prüfen soll.
Begründet wird der Antrag mit der Reformierung des aktuellen Landeswaldgesetzes durch die Landesregierung, wobei auch das Thema „Kur- und Heilwald“ diskutiert werde. Die CDU verweist in dem Antrag auf die ersten erfolgreichen Projekte dieser Art in Usedom und Lahnstein.
In einem Kur- und Heilwald könnten kranke Menschen behandelt werden. Hierbei solle der Wald beruhigend und heilsam wirken. Daneben werde die Therapie durch die Anlage passender Wege und anderer Infrastruktur unterstützt.
In Bad Dürkheim sei ein Teil des Kurgebietes rund um den Kriemhildenstuhl ausgewiesen, formuliert die CDU in ihrem Antrag den Wunsch, einen spannenden Ansatz zur Fortentwicklung für die Gesundheitsstadt Bad Dürkheim zu liefern.
Dies sei kein esoterisches Thema, sondern etwas, das zu Bad Dürkheim passe, begründete Markus Wolf (CDU) den Antrag.
Man müsse erst mal klären, wie viel Aufwand man da treibt und welche Veränderungen im Wald stattfinden, so Bürgermeister Christoph Glogger.
Elke Späth (Die Grünen) fragte: „Wer soll das betreiben?“ und hielt den Zeitpunkt für zu früh, denn man müsse erstmal das neue Waldgesetz abwarten.
Jochen Schmitt (FWG) hält den Vorschlag für faszinierend und im Ansatz interessant. Man müsse überlegen, ob es eine Fläche gibt, die geeignet sei. Die Verwaltung soll aber nicht unnötig strapaziert werden.
Walter Schubert (FDP) meinte, dass man ja vordenken könne, denn das passe gut zur Kur- und Wellnessstadt und die Kriterien treffen zum größten Teil auf Bad Dürkheim zu.
Man habe den Wald vor der Haustür und sollte keine Angst vor dem Konzept haben, denn es gehe um die Zukunft, so Petra Dick-Walther (FDP).
Ralf Lang (SPD) meinte, dass man das Konzept aufnehmen soll, der Zeitpunkt sei allerdings zu früh.
Laura Knipser (Die Grünen) hielt dagegen, denn der Wald soll ihrer Meinung nach, so bleiben wie er ist.
Schließlich wurde der Antrag bei einer Gegenstimme an den Landwirtschaftsausschuss weitergeleitet. mps

Autor:

Franz Walter Mappes aus Bad Dürkheim

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