Vortrag über „Plastische Chirurgie“ am 16. Oktober
Wenn Ärzte „handgreiflich“ werden

Dr. Michael Steffke.  Foto: ps

Pirmasens. Die Plastische Chirurgie, wie sie heute bekannt ist, ist keine Erfindung der Moderne. Obwohl sich Techniken und Werkzeuge im Laufe der Zeit drastisch verändert haben, gab es in der Geschichte der ästhetischen Medizin stets eine Konstante. Mit dem Thema „Plastische Chirurgie“ setzt sich der Förderverein Patientenforum im Städtischen Krankenhaus Pirmasens auseinander und lädt am 16. Oktober zu einem Aktionstag mit Dr. Michael Steffke ein.
Anlass ist der 50. Jahrestag der Gründung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC, vormals VDPC). Von 15 bis 18 Uhr wird eine Ausstellung im Erdgeschoss zu diesem Thema eröffnet. Um 16 Uhr beginnt der Vortrag des Oberarztes der Abteilung für Plastische- und Handchirurgie im Konferenzraum im ersten Untergeschoss des Städtischen Krankenhauses Pirmasens.
Die frühesten Spuren in der Geschichte der Plastischen Chirurgie lassen sich bis in das vorchristliche 6. Jahrhundert zurückverfolgen, wo Priester in Indien die Kunst des Ersatzes von Nasen ausgeübt haben. Auch in Europa, in dem sich solche und ähnliche plastisch-chirurgische Eingriffe mit dem Ende des Mittelalters zu verbreiten begannen, wurden plastische Maßnahmen meist aus der Not heraus weiterentwickelt. Einen echten Durchbruch stellte für die plastische Chirurgie jedoch die Entwicklung der modernen Narkose dar. Besonders die Einführung der Äthernarkose, die schmerzlose Eingriffe ermöglichte, begünstigte die sprunghafte Entwicklung.
Vor etwa 100 Jahren schließlich wurden die ersten Erfahrungen mit Gesichts-, Brust- und Bauchdeckenstraffungen sowie Lippen- und Augenlidkorrekturen gesammelt. Der medizinische Fortschritt der letzten Jahrzehnte hat die Möglichkeiten der Plastischen Chirurgie eindrucksvoll erweitert. Vor allem die Entwicklung mikrochirurgischer Techniken brachte eine neue Qualität in die Plastische Chirurgie. Die plastische Chirurgie befindet sich in einem „Übergangszustand“ von rein chirurgischen Eingriffen hin zu einer verstärkten „regenerativen Entwicklung“. Ärzte blicken in die Zukunft, in der rekonstruktiven Medizin ist Erstaunliches möglich.
Im Anschluss an den Vortrag steht der Referent für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt zu dieser Informationsveranstaltung ist frei. ak/ps

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