Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens
Belebung des Arbeitsmarktes

Symbolfoto

Pirmasens. Der Coronavirus prägt das Geschehen auf dem Arbeitsmarkt bereits seit einem halben Jahr. Die Zahl der arbeitslosen Menschen in der Westpfalz war Monat für Monat von 16.516 im März auf 19.836 im August angestiegen. Neben den Entwicklungen in der Arbeitslosigkeit spielte die Kurzarbeit in den Betrieben der Region eine große Rolle. In vielen Unternehmen wird weiterhin teilweise kurzgearbeitet, der Umfang aber geht zurück. Die Agentur für Arbeit hat in der Krise bereits 87,4 Millionen Euro Kurzarbeitergeld ausgezahlt. Im vergangenen Jahr waren dies von Januar bis September rund 190.000 Euro.

Nachdem sich im August noch die Urlaubs- und Ferienzeit bemerkbar machte und die typischen Sommerentwicklungen spürbar waren, hat im September eine Belebung am Arbeitsmarkt eingesetzt. Diese ist für den Herbst in normalen Jahren üblich und führte auch in diesem Jahr dazu, dass die Arbeitslosigkeit von August auf September zurückgegangen ist. Der Abstand zu den Vorjahreswerten hat sich damit wieder etwas reduziert. Es wurden auf der einen Seite weniger Zugänge in die Arbeitslosigkeit gezählt. Auf der anderen Seite kam es zu vermehrten Abmeldungen von zuvor arbeitslos gemeldeten Männern und Frauen in die Erwerbstätigkeit. Somit konnten Arbeitsuchende in der Region von dem vorhandenen Angebot an Arbeitsstellen wieder verstärkt profitieren.

Die Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens zählte im September insgesamt 18.553 Arbeitslose. Das waren 1.283 Personen, beziehungsweise 6,5 Prozent weniger als im August und 2.562 Personen, beziehungsweise 16 Prozent mehr als im September des vergangenen Jahres.

"Herbstbelebung" des Arbeitsmarkt nach Sommerpause

„Nach der Sommerpause am Arbeitsmarkt setzt die Herbstbelebung ein. Arbeitslose finden wieder Anstellungen in den Unternehmen. Es starten vermehrt Ausbildungen. Wenn Corona keine weiteren Einschränkungen und damit Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt bringt, sollte es zu einer weiteren Besserung kommen. Dann hoffen wir, dass Menschen, die derzeit ohne Arbeit sind, bald wieder neue Chancen erhalten und von dem vorhandenen Stellenangebot profitieren können“, sagte Peter Weißler, Leiter der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens.

Dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit wurden im September 797 freie Stellen neu gemeldet. Das waren 51 weniger als im Vormonat und 336 weniger als im Vorjahresmonat. Der Gesamtbestand an offenen Arbeitsstellen ist um 81 auf 4.410 zurückgegangen.

„Die Zahl der neu gemeldeten Stellen liegt noch unter den Meldungen vor Corona. Dennoch steht ein breites Arbeitsstellenangebot zur Verfügung. Die Unternehmen haben nach wie vor Personalbedarfe und agieren mit Weitsicht. Das bringt Perspektiven – insbesondere für junge Menschen, die nach abgeschlossener Ausbildung noch auf der Suche sind“, betonte Weißler.

Stadt Pirmasens

In der Stadt Pirmasens waren im September 2.454 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 140 Personen, beziehungsweise 5,4 Prozent weniger als im August und 244, also elf Prozent mehr als im September 2019. Die Arbeitslosenquote ist damit von 12,3 Prozent im August auf nun 11,7 Prozent gesunken. Dem Arbeitgeber-Service wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus der Stadt Pirmasens 111 zu besetzende Stellen gemeldet. Es befanden sich zum Zähltag noch 481 offene Stellen im Bestand.

Landkreis Südwestpfalz

Im Landkreis Südwestpfalz waren im September 2.134 Menschen bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 180 Personen, also 7,8 Prozent weniger als im August und 213 Personen und damit 11,1 Prozent mehr als im September 2019. Dem Arbeitgeber-Service wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus dem Landkreis Südwestpfalz 106 zu besetzende Stellen gemeldet. Zum Zähltag befanden sich noch 428 offene Stellen im Bestand. ps

Autor:

Tim Altschuck aus Kaiserslautern

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