Filmabend zum Holocaust-Gedenktag mit Einführung und Gespräch
- Dokumentarfilm „Das Ungesagte“
- Foto: imFilm/Pressefoto
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Neustadt. Am Donnerstag, 29. Januar 2026, findet um 18 Uhr im Roxy Kino ein Filmabend zum Holocaust-Gedenktag statt. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus durchgeführt. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Das Ungesagte“.
Vor der Filmvorführung gibt Kurt Werner, Vorstandsvorsitzender der Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus, gegebenenfalls vertreten durch eine Vertretung, eine Einführung in den Film. Im Anschluss an die Vorführung steht er für ein Publikumsgespräch im Kinosaal zur Verfügung.
- Anke
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Der Film „Das Ungesagte“ thematisiert die fehlende Auseinandersetzung vieler Deutscher mit ihrer Haltung und Beteiligung am Nationalsozialismus nach dem Jahr 1945. In zahlreichen Familien blieb diese Zeit über Jahrzehnte hinweg tabu. Der Film verfolgt einen psychologischen Ansatz und geht der Frage nach, was Menschen, die das NS-Regime unterstützten oder Teil davon waren, damals dachten und fühlten und wie sie ihre Involviertheit heute beurteilen.
- Hildegard
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Die Aussagen der Interviewten sind schmerzhaft ehrlich, teils verstörend, teils berührend. Sie sind geprägt von moralischem Zwiespalt, verdrängten Schuldgefühlen, Trauma und Trauer. Ergänzend kommen jüdische Überlebende zu Wort, deren Berichte bis heute bestehende blinde Flecken in der Perspektive der damaligen Mehrheitsgesellschaft sichtbar machen. Die Verbindung beider Sichtweisen eröffnet neue und erschütternde Erkenntnisse.
- Ernest
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Regie führten Patricia Hector und Lothar Herzog.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |
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