Wichtiger Beitrag im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit
Neue Dienstvereinbarung regelt Übernahme von Auszubildenden

Symbolfoto.

Ludwigshafen. Die Stadtverwaltung und der Personalrat der Stadt Ludwigshafen haben auf Initiative von Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck eine neue Dienstvereinbarung zur Übernahme von Auszubildenden, Beamtenanwärter*innen und Studierenden nach der Ausbildung auf den Weg gebracht. Sie gilt ab 1. Oktober 2020 und sichert allen Auszubildenden, die ihre Ausbildungsprüfung erfolgreich bestehen, grundsätzlich eine unbefristete Übernahme zu. Ansonsten erhalten die Auszubildenden ein Angebot für eine auf ein Jahr befristete Übernahme.

Eine berufliche Perspektive geben

„Mit dieser Dienstvereinbarung geben wir den Auszubildenden noch während der Ausbildung eine berufliche Perspektive für die Zeit nach der Abschlussprüfung. Die Stadt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit und trägt ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung als kommunale Arbeitgeberin Rechnung“, begründet Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck und ergänzt: „Wir möchten die Zukunftsfähigkeit der Verwaltung erhalten und die Auszubildenden frühzeitig an uns binden. So können wir den Auswirkungen der demografischen Entwicklungen entgegentreten.“

Stefan Limburg, Vorsitzender des Personalrats der Stadt Ludwigshafen, begrüßt den Abschluss der Dienstvereinbarung: „Der gesamte Personalrat steht hinter dem Vorschlag der Stadtspitze. Wir sehen die Vorgehensweise der Verwaltung als zwingend erforderlich an. Schon bei Amtsantritt des Personalrats hatten wir um Maßnahmen gegen den demografischen Wandel gebeten.“
Bereits zwölf Monate vor Ausbildungsabschluss führt der Bereich Personal mit den Auszubildenden persönliche Gespräche, um individuelle Kompetenzen mit den städtischen Bedarfen abzugleichen, Einsatzwünsche zu erfragen und weitere Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Bereits ab diesem Zeitpunkt können sich die Auszubildenden auch auf ausgeschriebene Stellen bewerben. Dabei sollen die Nachwuchskräfte nach ihrem erfolgreichen Ausbildungsabschluss möglichst in ihrem erlernten Ausbildungsberuf beziehungsweise in einem vergleichbaren Tätigkeitsfeld übernommen werden. „Ein verständliches und transparentes Verfahren zur Übernahme nach der Ausbildung verschafft den Auszubildenden Planungs- und Zukunftssicherheit. Wir möchten, dass sich unsere Nachwuchskräfte mit der Stadtverwaltung Ludwigshafen identifizieren, wollen sie mit der Übernahmeaussicht motivieren und gleichzeitig neue Auszubildende, Beamtenanwärter*innen und Studierende für uns gewinnen“, unterstreicht Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober

Rund 3.900 Menschen arbeiten bei der Stadtverwaltung Ludwigshafen und dem Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL), dem Eigenbetrieb der Stadt. Damit ist die Stadtverwaltung eine der größten Arbeitgeberinnen in Ludwigshafen und der Region und zugleich eine wichtige Ausbilderin. Jährlich werden – je nach Bedarf – 50 bis 60 Nachwuchskräfte in bis zu 22 Berufen ausgebildet. Noch bis 31. Oktober 2020 läuft die diesjährige Bewerbungsfrist für das Ausbildungsjahr 2021.

Unter dem Link www.ludwigshafen.de/karriere gibt es zahlreiche Informationen zur Stadtverwaltung Ludwigshafen als Arbeitgeberin sowie offene Stellen und Informationen rund um die Themen Ausbildung und Studium.“ ps/bas

Autor:

Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen

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