Menschen mit Behinderung
Teilhabe muss überall möglich sein – auch in Politik und Gesellschaft
Menschen mit Behinderung - Teilhabe muss überall möglich sein – auch in Politik und Gesellschaft
Andreas Klamm, Die Linke, Mitglied im Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2025
Ludwigshafen/Schifferstadt/Rhein-Pfalz-Kreis – Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember mahnt Andreas Klamm, Mitglied im Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises für Die Linke, echte und umfassende Teilhabe für alle Menschen mit Behinderungen an.
„Teilhabe darf kein leeres Wort bleiben“, betont Andreas Klamm. „Sie muss in allen Lebensbereichen selbstverständlich sein – im Arbeitsleben, in der Bildung, in der Freizeit und vor allem auch im politischen und bürgerschaftlichen Engagement. Menschen mit Behinderungen sind keine Bittsteller, sondern Bürgerinnen und Bürger mit gleichen Rechten.“
Besonders wichtig ist Klamm der Hinweis, dass Behinderung nicht immer sichtbar ist. „Neben den offensichtlichen körperlichen Einschränkungen gibt es viele unsichtbare Behinderungen – chronische Erkrankungen, psychische Belastungen, neurologische Beeinträchtigungen. Diese Menschen werden oft übersehen, obwohl sie genauso Unterstützung und Barrierefreiheit benötigen.“
Klamm fordert daher:
- Den konsequenten Abbau aller physischen, digitalen und kommunikativen Barrieren
- Eine echte Wahlfreiheit bei Assistenzleistungen statt zwangsweiser Institutionalisierung
- Die volle Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auch auf kommunaler Ebene
- Die aktive Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in politische Gremien und Entscheidungsprozesse
- Ausreichende finanzielle Mittel für persönliche Assistenz, barrierefreien Wohnraum und inklusive Angebote
„Jeder Mensch, der bedürftig ist – egal ob mit sichtbarer oder unsichtbarer Behinderung – hat ein unveräußerliches Recht auf Teilhabe, Inklusion, Würde, Assistenz und ein selbstbestimmtes Leben“, so Klamm abschließend. „Am 3. Dezember, dem Welttag für Menschen mit Behinderung erinnern wir nicht nur an dieses Recht, sondern verpflichten uns, es endlich konsequent umzusetzen nicht nur an einem Tag sondern an allen Tagen.“
Andreas Klamm ist in der Folge mehrerer Unfälle und chronischer Erkrankungen selbst betroffener Mensch mit sichtbaren und nicht sichtbaren Behinderungen, schwerbehindert mit einem Grad der Behinderung (GdB) 60 und gehbehindert mit dem Merkzeichen G seit Juni 2014.
Autor:Andrew P. Harrod aus Ludwigshafen |
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