Landeskrankenhausplan Rheinland-Pfalz
Klinikum Ludwigshafen erhält eigene Palliativstation
- Palliativteam um Dr. Ferdinand Fischer (vorne, Mitte)
- Foto: Klinikum Ludwigshafen
- hochgeladen von Brigitte Melder
Ludwigshafen. Mit Wirkung zum 1. Juli hat das Klinikum Ludwigshafen (KliLu) eine eigene Palliativstation erhalten. Die Ärztliche Bereichsleitung der Palliativmedizin obliegt Oberarzt Dr. Ferdinand Fischer. Die Station verfügt über zehn Betten und befindet sich in der Medizinischen Klinik A (Fachbereich: Hämatologie und Onkologie) im Neubau Haus D.
„Die neue Palliativstation bedeutet nicht nur eine deutliche Verbesserung in der Therapiequalität für unsere onkologischen Patient*innen, sondern stärkt auch das gesamte Haus in seiner Fähigkeit, eine menschliche und medizinisch hochwertige Versorgung in besonders sensiblen Lebensphasen zu bieten“, sagt Dr. Ferdinand Fischer, der als Ärztliche Bereichsleitung Palliativmedizin die neue Palliativstation leitet. „Die Zahl unserer Patient*innen mit fortgeschrittenen bösartigen Erkrankungen nimmt stetig zu. Ihre umfassende und kontinuierlich qualitätsgesicherte onkologische Versorgung macht in unserem onkologischen Gesamtkonzept eine spezialisierte Palliativstation dringend erforderlich“, ergänzt Prof. Dr. Peter Paschka, Direktor der Medizinischen Klinik A und Leiter des Onkologischen Zentrums Ludwigshafen.
Interdisziplinäre Versorgung von Menschen mit nicht heilbaren Erkrankungen
Betroffen sind vor allem Menschen mit nicht heilbaren, fortgeschrittenen Erkrankungen, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Lunge, Niere, Leber und des Zentralen Nervensystems. Das Ziel der Palliativstation liegt dabei in erster Linie auf der Symptomkontrolle. „Die Etablierung der Station ist ein deutliches Zeichen für die gelungene interdisziplinäre Zusammenarbeit am KliLu“, so Dr. Ferdinand Fischer.
Wichtiger Schritt für das KliLu
Insgesamt führt die neue Palliativstation zehn Betten und ist im Neubau Haus D beheimatet. Es sei wichtig, erklärt Dr. Ferdinand Fischer, für Palliativpatient*innen eine besonders freundliche, helle und ruhige Atmosphäre zu schaffen. Der Neubau des Haus D bietet dafür die besten Voraussetzungen. Dr. Ferdinand Fischer ist sich sicher: „Die Station ist ein wichtiger und notwendiger Schritt für unser KliLu, der die bereits etablierte und sehr gute palliativmedizinische Versorgung weiter verbessern wird“. (KliLU)
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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