BriMel unterwegs
Flauschiger Pfauennachwuchs im Wildpark
- Foto: Brigitte Melder
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Ludwigshafen-Rheingönheim. Am 12. Mai war es nicht ganz so regnerisch, also ab zum Wildpark nach Rheingönheim, um die eine Woche alten Pfauenküken zu besuchen.
Sie halten sich zum Schutz vor Greifvögeln gerne in den hohen Brennnesselwiesen auf; Mama dirigiert die vier herzallerliebsten Küken sicher dort hin. Papa Pfau hat sich kurzerhand einmal verdünnisiert und marschiert mal hierhin und mal dorthin, schlägt ein Rad und klappt es wieder zusammen. Die Eltern dürften stolz wie Oskar sein, denn so oft gibt es keinen Pfauennachwuchs. Der Bruterfolg kann stark variieren und Pfauenhennen legen meist 4 bis 8 Eier, aus denen nach etwa 28 Tagen Küken schlüpfen. Mitte letzter Woche war es so weit und aus allen vier Eiern schlüpften kuschelige Küken; alle haben bis heute überlebt und sind quietschfidel. Die Pfauenhenne befindet sich seit ca. 2 bis 3 Jahren hier im Wildpark, die Männer sind bis auf den einen verbliebenen „stiften gegangen“.
Als ich zu lange am Zaun stand wurde es der argwöhnisch schauenden Mama zu bunt und setzte sich kurzerhand auf den Boden und die Küken verschwanden eins ums andere unter ihrem Bauch. Vielleicht lag es aber auch ganz einfach an der kalten Temperatur von 10 Grad Celsius und sie suchten Wärme unter dem Gefieder. Bei Vogelrufen, in denen sie Gefahr witterte, richtete sie sofort ihren Kopf in die Richtung, aus der der Sound kam. Die Küken haben sich schon prima entwickelt und benutzen sogar schon ihre kleinen Flügelchen, um über ein Hindernis zu kommen. Papa Pfau indes schaute bei den Minischweinen nach dem Rechten und belohnte mich fürs Warten mit einem wunderschön geschlagenen Rad in den herrlichsten Türkis-Grün-Tönen. (mel)
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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