Klinikum Ludwigshafen mit Rekordzahl
an Bewerbungen in den Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe
- Mitarbeitende der Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe des Klinikums Ludwigshafen
- Foto: Klinikum Ludwigshafen
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Ludwigshafen. 15. September 2026 – Hohe Nachfrage bei den Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe des Klinikums Ludwigshafen (KliLu): Mehr als 3.000 junge Menschen haben sich 2026 um einen Ausbildungsplatz in einer der insgesamt fünf dem Klinikum zugehörigen Schulen beworben. Hinzu kamen rund 850 Praktika-Bewerbungen. Dem gegenüber stehen 200 Ausbildungsplätze.
Es ist eine Entwicklung gegen den bundesweiten Ausbildungstrend: Anders als an vielen anderen Einrichtungen verzeichnet das Klinikum Ludwigshafen stetig steigenden Bewerberzahlen an seinen Ausbildungsstätten – in diesem Jahr wurde mit mehr als 3.000 Bewerbungen ein neuer Rekord aufgestellt. „Das Interesse an der Ausbildung in unseren Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufen boomt“, freut sich Alexandra Gräfin von Rex, die Pflegedirektorin des Klinikums Ludwigshafen.
Vielfältige Ausbildungen unter einem Dach
Bereits seit über 100 Jahren bildet das Klinikum Ludwigshafen angehende beruflich Pflegende aus. Dieses Angebot wurde im Laufe der Jahre sukzessive erweitert. Aktuell umfasst es Pflege, Pflegefachassistenz, Anästhesietechnische Assistenz (ATA), Operationstechnische Assistenz (OTA), Medizinische Technologie für Laboratoriumsanalytik (MTL), Medizinische Technologie für Radiologie (MTR) und Logopädie. Ein großer Pluspunkt: Egal, für welche Ausbildungen sich die Jugendlichen entscheiden – sie alle finden zentral auf dem Klinikumsgelände in der Bremserstraße statt. „So ist der Weg vom Klassenzimmer auf die Station nicht weit – und Theorie und Praxis greifen hervorragend ineinander“, erklärt Benny Neukamm, der Gesamtschulleiter der Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe.
KliLu setzt auf frühe Berufsorientierung, durchlässige Bildungswege, moderne Lernbedingungen und individuelle Begleitung
Die hohen Bewerberzahlen lassen sich nicht zuletzt auf diese praxisnahe Ausbildung und die moderne Lernumgebung der KliLu-Schulen zurückführen. „Unser Lehrprogramm stellt eine individuelle Begleitung klar in den Fokus der Ausbildung“, sagt Benny Neukamm. Hinzu kommen eine frühe Berufsorientierung, durchlässige Bildungswege und viel praktische Erfahrung. Benny Neukamm dazu: „Hierfür investieren wir kontinuierlich in moderne Lernumgebungen. Skillslabs und spezialisierte Lernräume stehen für Pflege, ATA und OTA, Labormedizin sowie Logopädie zur Verfügung. Ein weiterer Skillsbereich für die Radiologie befindet sich derzeit im Aufbau“. So können in geschützten Lernumgebungen berufliche Situationen realitätsnah simuliert, komplexe Handlungsabläufe trainiert und anschließend reflektiert werden. „Dadurch entsteht bei den Auszubildenden Handlungssicherheit – lange bevor sie ihre Kompetenzen in der unmittelbaren Patientenversorgung anwenden“, sagt Benny Neukamm.
3.000 Bewerbungen – 200 Ausbildungsplätze
Aktuell verfügen die Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe des Klinikums über insgesamt 200 Ausbildungsplätze. Hinzu kommen unterschiedliche Ausbildungsplätze in der Krankenhausadministration, in der Technik und in der IT. „Damit bewegen wir uns ganz klar gegen den allgemeinen Trend“, so Benny Neukamm. Eine Entwicklung – auf die das Klinikum Ludwigshafen sehr stolz ist. „Unser Dank gilt hier vor allem unseren zahlreichen Mitarbeitenden, die jeden Tag voller Engagement lehren, anleiten und sich selbst weiterbilden, um unseren Auszubildenden immer die modernsten Unterrichtsinhalte zu vermitteln“, zeigt sich Benny Neukamm dankbar. (Text KliLU)
Bildmaterial: Ein druckfähiges Foto der finden Sie anbei.
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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