Versuchtes Tötungsdelikt: Drei weitere Männer kommen in U-Haft
- Nach einem versuchten Tötungsdelikt sitzen drei weitere Tatverdächtige in Untersuchungshaft.
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Ludwigshafen. Am Freitag, 4. September, haben Polizeikräfte in Ludwigshafen einen 30-jährigen Tatverdächtigen nach dem versuchten Tötungsdelikt im August festgenommen. Noch am selben Tag wurde der Mann dem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte den Untersuchungshaftbefehl in Vollzug.
Der 30-Jährige kam anschließend in eine Justizvollzugsanstalt, wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) mitteilte.
Bei der Tat am 7.08 war ein 29-Jähriger freitagmorgens im Friedenspark von einer ganze Gruppe angegriffen und schwer verletzt worden. Dabei konnte in Tatverdächtiger ermittelt werden, dessen Beteiligung die Staatsanwaltschaft mit guten Grünen anzunehmen hatte. Die Polizei durchsuchte am Freitagmittag die Wohnung des Mannes. Dabei wurden kleinere Mengen verschiedener Betäubungsmittel, eine geladene Schreckschusspistole sowie knapp 1.700 Euro Bargeld und Utensilien zum Handel von Betäubungsmitteln aufgefunden.
Der 25-Jährige wurde vorläufig festgenommen und am Samstag, 8. August, dem Haftrichter vorgeführt. Er kam noch am selben Tag wegen des Verdachts des bewaffneten Drogenhandels und versuchten Todschlags in U-Haft. Der Beschuldigte wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen dauern weiter an.
Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal sowie der Kripo konnten inzwischen vier weitere Tatverdächtige identifiziert werden. Gegen drei Männer im Alter von 21, 25 und 30 Jahren wurden am Dienstag, 1. September, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts eines versuchten Tötungsdeliktes erlassen.
Der 21-Jährige wurde am Mittwoch, 2. September, durch Polizeikräfte verhaftet und am Donnerstag, 3. September, dem Haftrichter vorgeführt. Auch in diesem Fall wurde der Haftbefehl in Vollzug gesetzt. Der weitere 25-jährige Beschuldigte saß bereits wegen einer Ersatzfreiheitsstrafe nach einem Diebstahl in einer Justizvollzugsanstalt. Er wurde ebenfalls am Donnerstag, 3. September, dem Haftrichter vorgeführt und blieb in Haft.
Darüber hinaus ermittelten die Behörden einen weiteren 21-Jährigen, der an der Tat beteiligt gewesen sein soll. Gegen ihn sah die Staatsanwaltschaft jedoch keinen dringenden Tatverdacht eines versuchten Tötungsdeliktes. Deshalb wurde kein Untersuchungshaftbefehl beantragt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zum Motiv dauern an. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |