Unsere Region zeigt Herz: Spendenbarometer erzielt außergewöhnliches Ergebnis

Die Lichterfahrt in der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach war wieder ein voller Erfolg. Die Organisatoren Sandra und Stefan Fischer übergaben den Erlös in Höhe von rund 4.900 Euro an den Förderverein des stationären Hospizes „Hildegard Jonghaus“. Von links: Marcus Klein, Melanie Schmitt, Sandra und Stefan Fischer, Dr. Jürgen Gabriel, Vera Lang, Christoph Bretscher, Ralf Hersina und Panja Schütz.  | Foto: Foto: Richter
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  • Die Lichterfahrt in der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach war wieder ein voller Erfolg. Die Organisatoren Sandra und Stefan Fischer übergaben den Erlös in Höhe von rund 4.900 Euro an den Förderverein des stationären Hospizes „Hildegard Jonghaus“. Von links: Marcus Klein, Melanie Schmitt, Sandra und Stefan Fischer, Dr. Jürgen Gabriel, Vera Lang, Christoph Bretscher, Ralf Hersina und Panja Schütz.
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Viele kleine Beiträge, eine große Wirkung: Das jüngste Ergebnis des Spendenbarometers des Wochenblatts zeigt, was möglich ist, wenn eine Region gemeinsam anpackt.

Von Erik Stegner
Landstuhl. Ein starkes Zeichen der Solidarität in der Region: Beim Spendenbarometer des Wochenblattes sind in diesem Jahr insgesamt 136.000 Euro für den Förderverein Hospiz Westpfalz „Hildegard Jonghaus“ und die Elterninitiative krebskranker Kinder zusammengekommen. Rund 96.500 Euro fließen an das Hospiz, etwa 39.500 Euro an die Elterninitiative – Gelder, die unmittelbar Menschen vor Ort zugutekommen.

Marcus Klein und Christel Noll danken für große Unterstützung

„Auch im Jahr 2025/26 können wir dankbar auf die Unterstützung vieler Menschen, Vereine und Unternehmen zurückblicken – das erfüllt uns mit großer Freude“, sagt Marcus Klein, Vorsitzender des Fördervereins Hospiz Westpfalz. „Jeder Cent kommt garantiert bei unseren hilfsbedürftigen Patienten an“, ergänzt Christel Noll, Spendenbeauftragte der Elterninitiative krebskranker Kinder.

Mit gutem Beispiel voran: Die Mitglieder von Exclusive Landstuhl haben in der Weihnachtszeit 820 Euro für die Elterninitiative krebskranker Kinder gesammelt. Kürzlich übergab die Clubmanagerin Kathrin Kleeberg (links) die Summe an die Spendenbeauftragte Christel Noll aus Landstuhl.  | Foto: Noll
  • Mit gutem Beispiel voran: Die Mitglieder von Exclusive Landstuhl haben in der Weihnachtszeit 820 Euro für die Elterninitiative krebskranker Kinder gesammelt. Kürzlich übergab die Clubmanagerin Kathrin Kleeberg (links) die Summe an die Spendenbeauftragte Christel Noll aus Landstuhl.
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Viele Engagierte tragen die Kampagne im Hintergrund

Was dieses Ergebnis besonders macht: Hinter der Kampagne stehen nicht nur Organisationen, sondern viele engagierte Menschen, die sich seit Jahren mit großem persönlichen Einsatz einbringen. Klein und Noll sind die sichtbaren Gesichter des Spendenbarometers – doch im Hintergrund tragen zahlreiche Unterstützer dazu bei, dass aus einer Idee Jahr für Jahr konkrete Hilfe wird. Viele von ihnen sind den beiden Einrichtungen inzwischen eng verbunden.

Rekordsumme übertrifft alle Erwartungen

Für den Förderverein Hospiz Westpfalz bedeutet das Ergebnis eine außergewöhnliche Unterstützung. „Ein Betrag, der all unsere Erwartungen übertroffen hat. Eine solch gewaltige finanzielle Hilfe hätten wir uns nie träumen lassen“, sagt Marcus Klein. Auch Christel Noll spricht von einem Rekordergebnis. 39.500 Euro kamen für die Elterninitiative krebskranker Kinder zusammen. „Wenn wir am Ende über 20.000 Euro liegen, bin ich hoch zufrieden“, hatte sie vor dem Start des Spendenbarometers Mitte November als Ziel ausgegeben.

Spendenbereitschaft deutlich höher als im Vorjahr

Dass dieses Ziel so deutlich übertroffen wurde, unterstreicht die große Spendenbereitschaft in der Region. Im Jahr 2024 waren rund 100.000 Euro zusammengekommen – in diesem Jahr liegt das Ergebnis damit um rund 36.000 Euro höher. Eine Summe, mit der sich viel bewegen lässt. Und zwar direkt vor Ort.

Ein Ergebnis, das weit über Zahlen hinausgeht

Das Spendenbarometer zeigt einmal mehr, wie stark der Zusammenhalt in der Region ist. Hinter der Gesamtsumme stehen unzählige einzelne Beiträge, persönliche Geschichten und der gemeinsame Wille, Menschen in schwierigen Lebenssituationen konkret zu helfen. Für die beiden Einrichtungen bedeutet dieses Ergebnis nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern vor allem Rückenwind für ihre tägliche Arbeit.

Hintergrund: Elterninitiative krebskranker Kinder

„Jeder, der uns mit einer Spende hilft, sollte wissen, dass an Krebs erkrankte Kinder aus der Region Landstuhl, Ramstein-Miesenbach und Bruchmühlbach-Miesau im onkologischen Zentrum der Homburger Kinderklinik behandelt werden. Jeder Cent, den wir einsammeln, zählt und rettet hier vor Ort Leben“, unterstreicht Christel Noll.

  • Die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland begleitet betroffene Kinder und ihre Familien und unterstützt sie in schweren Zeiten.
  • Im Jahr 2001 gründete die Elterninitiative die Kinderkrebsstiftung Saar-Pfalz, die die Forschung zu kindlichen und jugendlichen Krebserkrankungen fördert.
  • Ein Teil der Spendengelder fließt zudem in Ausflüge und Aktionen, die betroffenen Familien neue Kraft und Zuversicht schenken sollen. „Damit leisten alle Spender einen wertvollen Beitrag zur Heilung und zum Wohlbefinden krebskranker Kinder“, bedankt sich Christel Noll.
Spendenkonto
Kreissparkasse
DE87 5405 0220 0000 5728 00
Volksbank
DE95 5409 0000 0081 1318 30
Hintergrund: Förderverein „Hildegard Jonghaus“

Der Förderverein Stationäres Hospiz Westpfalz „Hildegard Jonghaus“ besteht seit dem 22. Mai 2014. Das Hospizgebäude am Nardini-Klinikum wurde am 27. November 2016 eröffnet. In diesem Jahr begeht das Hospiz sein zehnjähriges Bestehen. Seit 2017 finden Gäste in der Einrichtung Aufnahme. Träger ist das Deutsche Rote Kreuz.

Einrichtungsleiterin Martina Lauer beschreibt die Arbeit so: „Mit Fürsorge und lindernder Hilfe für körperliches und seelisches Leid nehmen wir uns Zeit für die unterschiedlichen Sorgen und Nöte unserer Gäste. Wir geben den uns anvertrauten Menschen und ihren Angehörigen einen Rahmen, der Halt geben kann.“

Nicht alle Kosten der Einrichtung im Landstuhler Stadtteil Atzel lassen sich über öffentliche Mittel decken. Auf finanzielle Unterstützung bleibt das Hospiz deshalb dauerhaft angewiesen. Diese Aufgabe übernimmt der Förderverein seit der Eröffnung. Jeder gesammelte Euro kommt direkt im Hospiz an – sei es für die Gäste selbst oder für Rahmenbedingungen, die Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten.

Der Förderverein will sich auch künftig mit viel Herzblut und großem Engagement um Spenden und Unterstützung bemühen, um den Menschen in der Region weiterhin einen Ort zu bieten, an dem sie sich würdevoll von diesem Leben verabschieden dürfen.

Spendenkonten
Sparkasse Kaiserslautern
DE19 5405 0220 0000 5781 95
Volksbank Kaiserslautern
DE97 5409 0000 0081 1314 06
Volksbank Glan-Münchweiler
DE49 5409 2400 0019 3506 06
Die Lichterfahrt in der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach war wieder ein voller Erfolg. Die Organisatoren Sandra und Stefan Fischer übergaben den Erlös in Höhe von rund 4.900 Euro an den Förderverein des stationären Hospizes „Hildegard Jonghaus“. Von links: Marcus Klein, Melanie Schmitt, Sandra und Stefan Fischer, Dr. Jürgen Gabriel, Vera Lang, Christoph Bretscher, Ralf Hersina und Panja Schütz.  | Foto: Foto: Richter
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Autor:

Erik Stegner aus Landstuhl

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