Maroder Radweg zur Melkerei: Landstuhl kann endlich handeln
- Die Radverbindung zwischen der Melkerei und der Landstuhler Innenstadt soll grundlegend saniert werden. Dafür erhält die Stadt 90.900 Euro Fördermittel vom Bund.
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Viele Bürger hatten sich eine sichere Verbindung gewünscht. Nun kommt Bewegung in ein Vorhaben, das im Radverkehrskonzept der Verbandsgemeinde Landstuhl höchste Priorität genießt.
Landstuhl. Der Radweg zwischen dem Landstuhler Stadtteil Melkerei und der Innenstadt ist seit längerer Zeit in einem schlechten Zustand. Nun rückt die dringend notwendige Sanierung näher: Die Sickingenstadt erhält 90.900 Euro aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes. Sportminister und Chef der Staatskanzlei Marcus Klein überreichte den Förderbescheid persönlich an Stadtbürgermeister Mattia De Fazio.
Bürger machten Radweg zur Priorität
Die Verbindung spielt für den Alltagsverkehr eine wichtige Rolle. Bereits bei der Erarbeitung des Radverkehrskonzepts der Verbandsgemeinde Landstuhl hatten sich zahlreiche Bürger ausdrücklich für einen direkten und sicheren Weg zwischen der Melkerei und der Innenstadt ausgesprochen. Entsprechend stufte die Verbandsgemeinde das Vorhaben als Maßnahme mit höchster Priorität ein. De Fazio begrüßt die finanzielle Unterstützung. Der derzeitige Zustand des Weges sei alles andere als zufriedenstellend. Mit der Förderung könne die Stadt nun einen wichtigen Schritt zur grundlegenden Erneuerung machen. Davon sollen nicht nur Radfahrer profitieren: Auch für Fußgänger soll die Verbindung deutlich attraktiver werden.
560 Meter Weg werden asphaltiert
Die geplanten Arbeiten umfassen die Sanierung des bestehenden Weges auf einer Länge von rund 560 Metern. Vorgesehen ist eine 2,50 Meter breite Asphaltdecke mit beidseitigen, jeweils 50 Zentimeter breiten Banketten. Zusätzliche Randmarkierungen sollen die Orientierung bei schlechten Lichtverhältnissen erleichtern. An beiden Enden des Weges will die Stadt Poller aufstellen, um eine unerwünschte Nutzung zu verhindern. Markierungen vor und hinter den Hindernissen sollen rechtzeitig darauf aufmerksam machen. Eine Besonderheit der Strecke bleibt allerdings bestehen: Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten lässt sich das starke Gefälle nicht vermeiden. Künftig soll deshalb ein entsprechendes Verkehrszeichen vor der steilen Abfahrt warnen.
Förderung entlastet den städtischen Haushalt
Für die bauliche Umsetzung zeichnet Heiko Westrich, Leiter der Bauverwaltung der Verbandsgemeindeverwaltung Landstuhl, verantwortlich. Gemeinsam mit der Finanzabteilung unter Leitung von Christopher Bretscher begleitet er nun die weiteren Schritte zur Realisierung des Vorhabens. Minister Marcus Klein betonte bei der Übergabe, dass eine gute Radinfrastruktur die Nutzung des Fahrrads im Alltag und in der Freizeit erleichtere. Mit der Förderung unterstütze der Bund Landstuhl dabei, eine wichtige Verbindung wieder sicherer und attraktiver zu gestalten. Für De Fazio ist der Zuschuss auch aus finanzieller Sicht von Bedeutung. Förderprogramme ermöglichten es Kommunen, notwendige Infrastrukturprojekte umzusetzen und zugleich ihre Haushalte zu entlasten. Die Erneuerung des Weges sei eine sinnvolle Investition in die Sicherheit und Lebensqualität der Stadt. Sein Dank gelte dem Bund, dem Land Rheinland-Pfalz und allen Beteiligten, die das Projekt vorangebracht haben.
Das Sonderprogramm „Stadt und Land“ unterstützt Länder und Kommunen beim Ausbau ihrer Radinfrastruktur. Ziel ist ein möglichst lückenloses Radverkehrsnetz, das die Nutzung des Fahrrads im Alltag sicherer und attraktiver macht. red/est
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |
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