Eine Million Euro vom Land: Mehr Sicherheit für das Nardini Klinikum in Landstuhl
- Das Nardini Klinikum in Landstuhl: Das Krankenhaus der Schwerpunktversorgung erhält vom Land Rheinland-Pfalz rund eine Million Euro für den Ausbau seiner Sicherheitsinfrastruktur.
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Rund eine Million Euro fließen in die Sicherheitsinfrastruktur des Krankenhauses in Landstuhl. Was konkret modernisiert wird, warum Einsatzkräfte künftig bessere Funkverbindungen haben und welche Rolle das Land dabei spielt.
Von Erik Stegner
Landstuhl. Mehr Sicherheit für Patienten, Besucher und Mitarbeiter: Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Erweiterung der Brandmeldeanlage am Nardini Klinikum in Landstuhl mit rund einer Million Euro. Die Investition ist Teil des Krankenhausinvestitionsprogramms und soll die technische Infrastruktur des Hauses dauerhaft auf einen modernen Stand bringen. Der Förderbescheid wurde in Landstuhl übergeben. Mit dem Geld wird die bestehende Brandmeldetechnik flächendeckend ausgebaut. Künftig werden zusätzliche Melder unter anderem in Zwischendecken, Lüftungskanälen und Aufzugsschächten installiert. Brände sollen dadurch noch früher erkannt und unmittelbar an die Feuerwehrzentrale weitergeleitet werden.
- Übergabe des Förderbescheids in Landstuhl: Staatssekretärin Nicole Steingaß überreicht die Landesförderung in Höhe von rund einer Million Euro an Vertreter des Nardini Klinikums. Mit dem Geld wird die Brandmeldeanlage am Standort Landstuhl erweitert.
- Foto: Nardini Klinikum GmbH
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Funktechnik für Einsatzkräfte wird verbessert
Neben der Erweiterung der Brandmeldeanlage wird eine BOS-Funkanlage eingerichtet. Sie dient der besseren Kommunikation der Einsatzkräfte im Gebäude und erfüllt die gesetzlichen Vorgaben der Landesbauordnung. Gerade in komplexen Gebäudestrukturen ist eine stabile Funkverbindung im Ernstfall entscheidend. Staatssekretärin Nicole Steingaß vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit betonte bei der Übergabe, Investitionen in Sicherheitsinfrastruktur seien ein zentraler Baustein zur Sicherung der Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz.
Teil eines langfristigen Modernisierungskonzepts
Für das Nardini Klinikum mit seinen Standorten in Landstuhl und Zweibrücken ist die Maßnahme ein weiterer Baustein im laufenden Zukunftsprojekt. Geschäftsführer Frank F. Banowitz verwies darauf, dass kontinuierliche Investitionen in die bauliche Infrastruktur notwendig seien, um eine verlässliche Patientenversorgung zu gewährleisten – auch in außergewöhnlichen Belastungssituationen. Mit der Förderung setzt das Land ein deutliches Signal für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Krankenhausstandorts Landstuhl. Die Investition betrifft zwar einen technischen Bereich im Hintergrund, hat jedoch unmittelbare Bedeutung für die Sicherheit im Klinikalltag.
Hintergrund: Das Nardini Klinikum
Die Nardini Klinikum GmbH ist Teil des Nardini Verbundes, in dem mehrere Gesellschaften und Beteiligungen mit rund 2.000 Beschäftigten an verschiedenen Standorten organisiert sind. Das Verbundkrankenhaus der Schwerpunktversorgung betreibt die Standorte St. Elisabeth in Zweibrücken und St. Johannis in Landstuhl. Mit insgesamt 548 vollstationären Betten deckt das Klinikum ein breites medizinisches Spektrum ab – von Anästhesie und Intensivmedizin über Allgemein-, Gefäß- und Viszeralchirurgie bis hin zu Gynäkologie, Geburtshilfe, Innerer Medizin, Orthopädie und Unfallchirurgie. Hinzu kommen spezialisierte Bereiche wie Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Stroke Unit sowie Palliativmedizin.
Bedeutender Ausbildungsstandort
Zudem ist das Nardini Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der UMFST-UMCH-Universitätsmedizin Hamburg und mit 286 Ausbildungsplätzen ein bedeutender Ausbildungsträger in der Region – unter anderem in der Pflege, Physiotherapie sowie in operationstechnischen und anästhesietechnischen Assistenzberufen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |
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