Bis zu 170 Pflegekinder: Ministerin besucht Jugendamt in Landstuhl
- Beim Besuch des Jugendamts ging es um Kinderschutz, Prävention und Pflegefamilien.
- Foto: Sarah-Lee Hofe KVKL
- hochgeladen von Frank Schäfer
Landstuhl. Der Pflegekinderdienst des Landkreises Kaiserslautern begleitet rund 150 bis 170 Kinder und Jugendliche im Alter von null bis 17 Jahren. Über diese und weitere Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe sprach die rheinland-pfälzische Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler am Mittwoch, 14. Oktober, beim Besuch des Jugendamts.
Kreisbeigeordneter Peter Schmidt begrüßte die Ministerin. Dominic Jonas, Leiter der Abteilung Jugend und Soziales, stellte Fachkräfte aus Jugendarbeit, Sozialen Diensten, Pflegekinderdienst und wirtschaftlicher Jugendhilfe vor. Die Kreisverwaltung Kaiserslautern nennt den direkten Austausch zwischen Landespolitik und kommunaler Praxis als Ziel des Treffens.
Frühe Unterstützung an Grundschulen
Im Mittelpunkt standen Kinderschutz, frühzeitige Prävention, die Unterstützung von Pflegefamilien und die Sicherheit der Fachkräfte. Die Beteiligten tauschten Erfahrungen aus der täglichen Arbeit aus und sprachen über Bedingungen, die die Kinder- und Jugendhilfe vor Ort braucht.
Lea Rudow stellte das Modellprojekt „KLEGS: Kaiserslautern Landkreis – Eine gemeinsame Schule“ vor. An den Grundschulen in Ramstein und Hochspeyer unterstützen Fachkräfte Kinder bedarfsgerecht, damit sie teilhaben können und Schwierigkeiten früh auffangen. Petra Brenk betonte dabei die Zusammenarbeit von Eltern, Schulen, Kindertagesstätten und Fachkräften. Bätzing-Lichtenthäler nahm die Anregungen aus dem Landkreis für die weitere Arbeit ihres Ministeriums mit. red
Autor:Frank Schäfer aus Pirmasens |