Feuerwehr Landstuhl feiert 150-jähriges Bestehen mit großem Tag der offenen Tür
Bestens gerüstet für die Zukunft

Rund um die Landstuhler Feuerwache gab es für große und kleine Besucher viel zu entdecken  Foto: Walter
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  • Rund um die Landstuhler Feuerwache gab es für große und kleine Besucher viel zu entdecken Foto: Walter
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Landstuhl. 150 Jahre Einsatz zum Wohle der Bevölkerung – darauf kann die Landstuhler Feuerwehr mit Stolz zurückblicken. Am vergangenen Sonntag wurde das runde Jubiläum mit einem großen Fest in der Feuerwache gefeiert, das zeigte: Die Feuerwehr männer und -frauen sind bestens gerüstet für die Zukunft.

Von Stephanie Walter

Am 2. September 1869 schlossen sich Landstuhler Bürger zur Freiwilligen Feuerwehr zusammen. 1880 wurde dann die Umbildung in eine Pflichtfeuerwehr nach dem Muster der Pflichtfeuerwehr in Kaiserslautern vollzogen. Heute ist die Feuerwehr Landstuhl die größte Feuerwehr im Landkreis Kaiserslautern. Sie besteht aus 80 aktiven Feuerwehrleuten und zehn Mitgliedern in der Alters- und Ehrenabteilung. Besonders stolz ist man in Landstuhl auch auf die Jugendarbeit und die 20 Jugendfeuerwehrleute.
Als zukunftsweisend bezeichnete Wehrführer Paul Goldinger den Tag der offenen Tür und bedankte sich herzlich bei allen Helfern und Beteiligten, bevor Peter Stutzinger, der stellvertretende Wehrführer, einen Blick auf die Geschichte der Wehr warf. Diese habe sich in den letzten Jahren stets modernisiert und man blicke zuversichtlich in die Zukunft.
„Auch wenn wir viel in unsere Feuerwehr investiert haben, bleiben die wertvollste Stütze doch die Feuerwehrfrauen und -männer, die sich hier ehrenamtlich einsetzen“, so Bürgermeister Dr. Peter Degenhardt, der seine herzlichen Glückwünsche überbrachte. Diesen schlossen sich zahlreiche Gratulanten an, darunter auch Stadtbürgermeister Ralf Hersina, die 1. Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt, Thomas Jung, der Wehrleiter der Feuerwehr der VG, und Rudi Molter, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Kaiserslautern. Nach dem offiziellen Teil, der vom Fanfarenzug Queidersbach festlich umrahmt wurde, begann der Tag der offenen Tür unter dem Motto „Feuerwehr zum Anfassen und Mitmachen“. „Ein Jahr lang haben die Vorbereitungen gedauert“, so Mitorganisator Peter Walsh, der das Programm vorstellte und betonte: „Wir wollen der Bevölkerung einen interessanten Einblick in das vielfältige Aufgabengebiet der Feuerwehr gewähren und auch dem Fachpublikum einige Highlights bieten“. Dieser Anspruch ist definitiv gelungen. Überall auf dem Gelände der Feuerwache gab es zahlreiche Stationen zum Zuschauen und Mitmachen für alle großen und kleinen Besucher. Von der Fettexplosion über den Einsatz der Rettungshundestaffel bis zur Realbrandübung im offenen Brandcontainer gab es viel zu sehen. Besonders spektakulär war auch die Präsentation des Turbolöschers. Zudem konnte man an einer Führung durch die Feuerwache teilnehmen oder sich über die Feuerwehrfachausrüstungen und Sonderfahrzeuge informieren. Für das leibliche Wohl war beim Schlachtfest bestens gesorgt und das Blasorchester Landstuhl unterhielt die Gäste musikalisch. sw

Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Landstuhl

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