Jugend präsentiert
Luzia Schmalbach qualifiziert sich für Berlin
- Foto: Luzia Schmalbach / Jugend präsentiert
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Mit ihrer Präsentation zum Thema „Warum ist die Muskelstarre nach dem Tod ein sicheres Todeszeichen?“, hat Luzia Schmalbach aus der 11. Klasse des Sickingen-Gymnasiums beim Länderfinale von „Jugend präsentiert“ am 25. April am Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern überzeugt und sich damit für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert. Als besondere Auszeichnung gewinnt die Schülerin zudem die Teilnahme an der Präsentationsakademie, einem mehrtägigen Präsentationstraining mit professionellen Rhetoriktrainerinnen und -trainern von der Forschungsstelle Präsentationskompetenz der Universität Tübingen. Die Aufgabe im Länderfinale bestand darin, ein selbst gewähltes Thema aus den MINT-Fächern in sechs Minuten mithilfe digitaler Präsentationsfolien zu präsentieren. Das Bundesfinale findet am 27. September 2026 statt.
Insgesamt 120 Finalistinnen und Finalisten ziehen in das Bundesfinale ein, davon 14 Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland. Bundesweit sowie an Deutschen Auslandsschulen hatten sich in diesem Jahr über 9.500 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb beteiligt, rund 430 von ihnen erreichten ein Länderfinale.
Großes Lob für die Teilnehmenden und Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten
Prof. Dr. Sven O. Krumke aus dem Fachbereich Mathematik der Technischen Universität Kaiserslautern bereicherte die Veranstaltung mit seiner Keynote „Hättest du das nicht früher sagen können?“, in der er den Teilnehmenden Einblicke in seine wissenschaftliche Arbeit gab.
Coachings zur Stärkung der Präsentationskompetenz für Schule und Zukunft
„Bei ‘Jugend präsentiert’ lernen Schülerinnen und Schüler, komplexe wissenschaftliche Inhalte verständlich zu präsentieren und ihre rhetorischen Fähigkeiten zu stärken. Das ist eine wertvolle Kompetenz, die weit über die Schulzeit hinaus relevant bleibt”, sagt Christian Kleinert, Geschäftsführer von „Jugend präsentiert”.
Bereits während der Länderfinale erhalten die Teilnehmenden individuelle Coachings von Rhetoriktrainerinnen und -trainern, um ihre Präsentationsfähigkeiten weiter auszubauen. In diesem Jahr übernahmen erstmals auch ehemalige Teilnehmende des Wettbewerbs diese Coachings. Als Teil des Programms für Ehemalige hatten sie zuvor an einem „Train-the-Trainer“ Programm teilgenommen, um sich für diese Aufgabe zu qualifizieren.
Bewertung der Präsentationen nach drei Kriterien
Für die Qualifikation zum Länderfinale reichten die Schülerinnen und Schüler zunächst ein Video ihrer Präsentation oder ein Erklärvideo ein. Alternativ konnten sie sich über einen Schulwettbewerb qualifizieren, den Schulen eigenständig durchführen können. Im gesamten Wettbewerb bewertet eine Jury, die aus Rhetorikexpertinnen und -experten, Lehrkräften, Ehemaligen des Wettbewerbs sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern besteht. Dabei spielen die Art der Darstellung eine zentrale Rolle, also etwa der Einsatz von Körpersprache und Stimme sowie die Gestaltung der Präsentationsfolien. Zudem sind die sachliche Richtigkeit und eine adressatengerechte Darstellung des Themas ein wichtiges Kriterium.
Autor:Achim Jung aus Landstuhl |
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