Zugunglück in Insheim mit Folgen: Was Pendler jetzt wissen müssen
- Zugunglück in Insheim: Bahnstrecke bis mindestens Freitag, 27. März, gesperrt. Der verunglückte Regionalexpress wurde mittlerweile abgeschleppt.
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- hochgeladen von Cornelia Bauer
Zugunglück in Insheim. Nach dem schweren Zugunfall in Insheim bleibt die Bahnstrecke zwischen Landau (Pfalz) und Winden (Pfalz) weiterhin gesperrt. Reisende müssen auch über Mittwoch hinaus mit erheblichen Einschränkungen rechnen.
Update, 27. März: Die Bahnen fahren wieder.
Wie die Deutsche Bahn mitteilt, dauert die Sperrung voraussichtlich noch bis mindestens Freitag, 27. März 2026. Grund sind umfangreiche Reparaturarbeiten nach dem Unfall an einem Bahnübergang sowie andauernde Aufräum- und Ermittlungsmaßnahmen im Kreis Südliche Weinstraße. Wann der reguläre Zugverkehr wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit noch offen, bis mindestens 27. März geht die Sperrung aber in jedem Fall, so die Deutsche Bahn. Neben den Schäden an der Infrastruktur laufen weiterhin technische Prüfungen und Sicherungsmaßnahmen.
Diese Züge fallen aus oder fahren nur teilweise
Die Auswirkungen auf den Regionalverkehr bleiben erheblich. Mehrere Linien sind weiterhin betroffen:
- Die Linie RE6 fällt komplett aus, um die Strecke zu entlasten.
- Die RB51 verkehrt nur zwischen Winden (Pfalz) und Karlsruhe Hauptbahnhof.
- Die RB53 fährt nur zwischen Landau und Neustadt.
Ersatzverkehr ausgeweitet – zusätzliche Busse im Einsatz
Für Pendler und Reisende wurde ein umfangreicher Ersatzverkehr eingerichtet und inzwischen erweitert.
Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen fährt zwischen Neustadt (Weinstraße) Hauptbahnhof und Wörth (Rhein) mit allen Zwischenhalten. Zusätzlich verkehren Expressbusse auf derselben Strecke, mit einzigem Halt in Kandel.
Weitere Busverbindungen bestehen zwischen Winden (Pfalz) und Wissembourg. Damit versucht die Bahn, die Folgen der Streckensperrung zumindest teilweise abzufedern.
Heftiger Zusammenstoß löste Brände aus
Der Unfall hatte sich am Montag, 24. März, am frühen Abend ereignet. Nach Angaben der Polizei war ein Autotransporter im stockenden Verkehr auf einem Bahnübergang stehen geblieben. Ein Regionalexpress in Richtung Landau konnte trotz Notbremsung nicht mehr rechtzeitig stoppen.
Beim Aufprall kam es zu mehreren Explosionen und Bränden. Ein transportiertes Fahrzeug fing Feuer, Trümmerteile verteilten sich über mehrere Hundert Meter. Der Fahrer des Transporters wurde schwer verletzt, drei weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Katharina Wirth aus Herxheim |
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