Seltene Tierbabys im Zoo Landau: Gleich zwei bedrohte Arten haben Nachwuchs
- Ein kleiner Klammeraffe ist Ende Juni in Landau in der Pfalz auf die Welt gekommen.
- Foto: Christina Schubert/Zoo Landau/dpa
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Landau.Im Zoo Landau gibt es bei zwei stark bedrohten Tierarten Nachwuchs. Ende Juni kam in der Pfalz ein Braunkopfklammeraffe zur Welt, zudem leben seit Mitte Juni vier junge Visayas-Mähnenschweine in der Anlage.
Nach Angaben des Zoos trägt die erfahrene Mutter das Affenbaby gut geschützt am Bauch. Es ist bereits ihr achtes Jungtier. In Landau lebt damit nun eine Gruppe von 16 Braunkopfklammeraffen. Der Zoo spricht von der größten Gruppe dieser Art in einem europäischen Zoo.
Bedrohte Arten im Fokus
Der Braunkopfklammeraffe stammt aus dem kolumbianischen Regenwald. Dort schrumpft sein Lebensraum. Zudem werden die Tiere in der Natur bejagt. Auch die Visayas-Mähnenschweine gelten als besonders stark bedroht. Sie kommen ausschließlich auf philippinischen Inseln vor.
Die vier Ferkel wurden laut Zoo Mitte Juni geboren. Zur Gruppe gehören ein männliches und drei weibliche Jungtiere. Ihr gestreiftes Fell ist für Wildschwein-Nachwuchs typisch und dient der Tarnung.
- Braunkopfklammeraffe: ein Jungtier Ende Juni geboren
- Visayas-Mähnenschweine: vier Ferkel seit Mitte Juni im Zoo
- Erhaltungszucht: Zoo Landau beteiligt sich an Programmen für bedrohte Arten
Reservebestand in Menschenobhut
Nach Zoo-Angaben beteiligt sich Landau bei den Visayas-Mähnenschweinen an einem Programm zum Aufbau eines Reservebestands in Menschenobhut. Ziel ist es, die Art langfristig zu erhalten.
Auch in Rheinland-Pfalz gab es zuletzt weiteren Zuwachs in einem Zoo: In Neuwied ist Ende Juni die 2020 in Frankreich geborene Löwin Swana eingezogen. Sie soll sich dort schrittweise an die neue Umgebung und später an Löwenkater Julius gewöhnen. dpa/red
Autor:Katharina Wirth aus Herxheim |