Pendler aufgepasst: Diese Straßen im Kreis SÜW werden bald saniert
- Im Kreis Südliche Weinstraße werden die Straßen saniert
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Südpfalz. Auf mehreren wichtigen Pendlerstrecken im Kreis Südliche Weinstraße stehen Sanierungen an. Betroffen sind unter anderem die Verbindung zwischen Landau und Bornheim sowie die K6 bei Edenkoben. Für Autofahrer bedeutet das: Bauarbeiten rücken näher, konkrete Einschränkungen sind noch offen.
Schlechte Fahrbahn: Ausbau zwischen Landau und Bornheim beschlossen
Die Hornbachstraße bei Bornheim sowie die anschließenden Kreisstraßen K42 und K43 gelten insgesamt als sanierungsbedürftig. Stadt Landau und der Landkreis Südliche Weinstraße wollen die Strecke deshalb gemeinsam ausbauen. Geplant ist ein erster Bauabschnitt über 2,1 Kilometer. Davon liegen 1,2 Kilometer auf städtischem Gebiet, weitere 900 Meter im Kreisgebiet. Der Ausbau reicht bis in Höhe des Freizeitcenters Bornheim.
Für den Kreis entstehen dabei Kosten von rund 520.000 Euro. Das Land Rheinland-Pfalz übernimmt voraussichtlich 312.000 Euro – rund 60 Prozent der Summe.
Der Kreisausschuss hat beschlossen, dass der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Speyer das Vergabeverfahren startet. Danach wird der Auftrag an das wirtschaftlichste Unternehmen vergeben.
600.000 Euro für Pumpstation: Problemstelle bei Edenkoben im Fokus
Auch auf der K6 bei Edenkoben steht eine größere Maßnahme an. Dort muss die Steuerung einer Pumpanlage am sogenannten Trog erneuert werden. Die Technik stammt aus dem Jahr 1986 und ist in den vergangenen Jahren mehrfach ausgefallen. Bei starken Regenfällen musste die Anlage wiederholt manuell eingeschaltet werden, um Wasser abzupumpen.
Die Erneuerung wird auf rund 600.000 Euro geschätzt. Auch hier ist eine Förderung durch das Land geplant – bis zu 360.000 Euro sind möglich. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen.
K6 als Dauerbaustelle: Höchster Aufwand im Kreis
Die K6 nimmt im Kreis eine besondere Rolle ein: Mit 24,6 Kilometern ist sie die längste Kreisstraße der Südlichen Weinstraße. Sie verbindet das östliche Kreisgebiet mit dem Pfälzerwald. Gerade im westlichen Abschnitt sorgen Witterung, Gelände und Untergrund regelmäßig für Schäden. Damit zählt die K6 auch zu den aufwendigsten Straßen im Unterhalt.
Landrat Dietmar Seefeldt betont: „Gerade wegen dieser besonderen Umstände bleibt der Kreis auch bei der K6 dran und investiert regelmäßig, um sie instand und verkehrssicher zu halten“.
Was das für Pendler bedeutet
Konkrete Sperrungen oder Umleitungen sind bisher nicht benannt. Klar ist aber: Mit den geplanten Bauarbeiten dürften Einschränkungen auf den betroffenen Strecken folgen.
Für Pendler zwischen Landau, Bornheim und Edenkoben sind die Maßnahmen besonders relevant. Die Projekte sind Teil des Kreisstraßenprogramms für 2026.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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