Umbenennung der Zugangstreppe am Campus der Univerrsität in Landau
In Erinnerung an die Geschwister Scholl

Oberbürgermeister Thomas Hirsch gemeinsam mit Universitätspräsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode bei der offiziellen Namensgebung der „Geschwister-Scholl-Treppe“.
  • Oberbürgermeister Thomas Hirsch gemeinsam mit Universitätspräsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode bei der offiziellen Namensgebung der „Geschwister-Scholl-Treppe“.

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  • hochgeladen von Thomas Klein

Landau. Sie gründeten die studentische Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ und stehen für beispielhafte Zivilcourage gegen den Nationalsozialismus und für freiheitliche und demokratische Werte: Die Geschwister Scholl. Im Gedenkjahr anlässlich des 75. Todestags von Sophie und Hans Scholl wurde auf gemeinsame Initiative von Stadt und Universität Landau die große Zugangstreppe zum Campus jetzt in „Geschwister-Scholl-Treppe“ benannt. Im kommenden Jahr wird das Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst der Universität einen Wettbewerb zur Gestaltung der Treppe ausloben.
Oberbürgermeister Thomas Hirsch, der die offizielle Namensgebung gemeinsam mit Universitätspräsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode vornahm, betonte die Bedeutung der Benennung. „Mehr als 600 Einrichtungen, Institutionen und Straßen tragen deutschlandweit bereits den Namen der Geschwister Scholl. Die Benennung einer Treppe ist hingegen einmalig“, so der Stadtchef. Mit der großen Zugangstreppe zum Campus, die das »Tor« zur Stadt bzw. zur Universität darstelle, habe man ein bedeutsames Bauwerk gewählt, das der Benennung würdig sei. Und auch wenn manch einer bemängele, dass man beim Steigen der Treppe leicht aus dem Tritt komme, so passe dies doch im übertragenen Sinne hervorragend zu dem Gedanken, den die Geschwister Scholl verkörperten. „Gerade dann, wenn man für freiheitliche und demokratische Werte einstehen und Zivilcourage beweisen möchte, ist es hin und wieder notwendig, den alltäglichen Trott zu verlassen und aus der eigenen Komfortzone herauszutreten“, erklärte der OB.
Auch Prof. Kallenrode zeigte sich überzeugt von der Namensgebung. „Die große und wichtige Zugangstreppe zum Campus, die auch Stadt und Universität verbindet, war bislang namenlos. Mit „Geschwister-Scholl-Treppe haben wir einen Namen gefunden, der überaus passend ist. Auch wir möchten Personen ausbilden, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen wollen. Sei es im Bereich Umweltwissenschaften, in der Lehrerbildung oder im Rahmen der Arbeit unserer Friedensakademie.“ Ganz besonders freue sie sich auch auf den Wettbewerb zur Gestaltung der Treppe, den das Landauer Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst im kommenden Jahr ausloben werde. stp

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