Fairness und Engagement über Grenzen hinweg:
EWL Landau tritt Fairtrade-Bewegung bei

Offiziell besiegelt ist die Partnerschaft des EWL bei der Fairtrade-Bewegung in Landau: Christin Arto (Mitte), Jürgen Leonhard (2.v.r.) und Barbara Weyrauch (rechts), Mitglieder der Steuerungsgruppe überbrachten die Urkunde stellvertretend an Dr. Maximilian Ingenthron (links) und Falk Pfersdorf.
  • Offiziell besiegelt ist die Partnerschaft des EWL bei der Fairtrade-Bewegung in Landau: Christin Arto (Mitte), Jürgen Leonhard (2.v.r.) und Barbara Weyrauch (rechts), Mitglieder der Steuerungsgruppe überbrachten die Urkunde stellvertretend an Dr. Maximilian Ingenthron (links) und Falk Pfersdorf.
  • Foto: EWL
  • hochgeladen von Thomas Klein

Landau. Es sind unter anderem Kaffee, Tee, Zucker und Gewürze, die aus fernen Ländern in die Küchen Deutschlands reisen. Doch nicht immer ist klar, unter welchen Bedingungen diese Güter erzeugt werden. Das Fair-Trade-Siegel schafft hier Klarheit: „Wir unterstützen die Fairtrade-Bewegung aus voller Überzeugung. Denn gerade der EWL als Umweltschutzbetrieb ist sich der Tragweite seines Handelns bewusst“, sagt Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Verwaltungsratsvorsitzender des Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL). Mit der Übergabe einer Urkunde durch die Landauer Fairtrade-Steuerungsgruppe ist die Partnerschaft jetzt offiziell. „Ob Lebensmittel, Bekleidung oder Rohstoffe, uns sind die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen in anderen Ländern wichtig“, unterstreicht Falk Pfersdorf, Vorstandsmitglied des EWL. Im Vordergrund des EWL-Engagements stehe zunächst die Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und des Umfeldes – denn jeder könne mit seinem Handeln zu fairen Lebens- und Arbeitsbedingungen von Handelspartnern jenseits des reichen Europas beitragen. Kaffee, Tee und Zucker zur innerbetrieblichen Verwendung bezieht der EWL bereits seit Jahren aus fairem Handel.
Dass der EWL sich für die Verbesserung der Bedingungen in anderen Ländern einsetzt, zeigt das Engagement des kommunalen Betriebes in der Region Ruhango im afrikanischen Ruanda: Dort beraten der Vorstandsvorsitzende Bernhard Eck und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Verwaltung z.B. in Sachen Regenwassernutzung, der Weiterentwicklung der Infrastruktur für Trink- und Brauchwasser und der Frage, wie solche Bauprojekte mit Hilfe von Satellitendaten (GPS) geplant werden können. Auch Ideen des Recyclings hat die EWL-Abordnung bei einem Besuch im vergangenen Jahr mit Mitgliedern der Ruhango-Verwaltung diskutiert. „Der Austausch hilft, passende Lösungen für die örtlichen Verhältnisse zu schaffen“, unterstreicht Dr. Maximilian Ingenthron. Durch sein Handeln zu Hause und im fernen Ruhango bringe der EWL das Thema Nachhaltigkeit auch bei sozialen Aspekten voran.

Autor:

Thomas Klein

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