Gebhart hält Erhöhung der Sektsteuer für falsch
Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Thomas Gebhart (CDU) spricht sich gegen die von der Bundesregierung geplante Erhöhung der Sektsteuer im kommenden Jahr aus. Er setzt sich in Gesprächen in Berlin dafür ein, die geplante Steuererhöhung zu verhindern.
Hierzu erklärt Thomas Gebhart:
„Ich halte es für falsch, die Sektsteuer im kommenden Jahr zu erhöhen. Unsere Winzer stehen unter Druck und haben mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen. Gerade für eine Weinregion wie die Südpfalz, in der viele Betriebe ohnehin vor großen Herausforderungen stehen, wäre diese zusätzliche Belastung das falsche Signal. Auch müssen wir mit Blick auf den Bundeshaushalt die richtigen Prioritäten setzen. Wir haben nicht in erster Linie ein Einnahmenproblem, sondern vor allem ein Ausgabenproblem. Bevor wir über neue Steuern sprechen, sollten wir die Ausgaben in den Blick nehmen.“
Zum Hintergrund:
Die Pläne der Bundesregierung zur Erhöhung der Schaumweinsteuer sind im Haushaltsbegleitgesetz 2027 enthalten, über das der Bundestag im November entscheidet.
Die Schaumweinsteuer soll um 20 Prozent steigen. Der Bund rechnet dadurch mit Mehreinnahmen von 65 Millionen Euro.
Bei einer üblichen Sektflasche mit 0,75 Litern beträgt die Schaumweinsteuer derzeit 1,02 Euro. Künftig wären es 1,22 Euro.
Autor:Thomas Gebhart aus Landau |
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