Auch diese Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Malu Dreyer
Zum fünften Mal in Folge: Fritz-Wunderlich-Musiktage

Stefanie Wagner
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Von Horst Cloß

Kusel.Einmal im Jahr und zwar stets im September werden zum Gedenken an den weltbekannten Kuseler Tenor Fritz Wunderlich Musiktage. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung des Sängers sowohl bei aktuellen als auch kommenden Sängergenerationen zu stärken. Mit 25 Jahren gab er sein Debüt an der Württembergischen Staatsoper Stuttgart, ein Jahr später fand er im Tamino der Zauberflöte seine Paraderolle. 1966 starb Fritz an den Folgen eines Unfalls.

Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer blicken die Musiktage nunmehr auf ihre 5. Aufführung. Dazu hat die Fritz-Wunderlich-Gesellschaft mit ihrer Vorsitzenden Ingrid Hirschberger wieder vier Stipendiaten ausgewählt, die nach einer vorausgegangenen Bewerbung beim Konzert am Samstag, 21. September, 19 Uhr in der Aula des Horst-Eckel-Hauses auftreten .
Die Bewerberinnen und Bewerber sind allesamt im Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Sie können bei den Musiktagen nur einmal ausgewählt werden. Für sie ist es natürlich eine Top-Gelegenheit, für ihre weitere berufliche Zukunft Erfahrung zu sammeln und ihre musikalische Vielfalt zu erweitern.
Die Fritz-Wunderlich Musiktage sind in drei Blöcke unterteilt. Auftakt ist mit einem Meisterkurs unter der Leitung von Professor Thomas Heyer. Dieses sieht am Sonntag, 15. September, 19 Uhr ein Dozentenkonzert mit Tenor Thomas Heyer und Klaus Bernhard Roth am Klavier vor.
Von Montag, 16. bis Freitag, 20. September arbeiten die Kursteilnehmer mit den Dozenten nichtöffentlich. Das Publikum kann von Dienstag bis Donnerstag, jeweils von 17 Uhr bis 18.30 Uhr dem Kurs beiwohnen. Der Meisterkurs erfährt am Freitag, 20. September, 19 Uhr seinen Abschluss.
Ein besonderes Schmankerl stellt das Konzert „Franz Schubert und seine Freunde“ am Donnerstag, 19. September, 19 Uhr mit Florian Prey (Bariton und Rezitation) sowie Wolfgang Leibnitz am Klavier dar. Fritz Wunderlich war mit Herrmann Prey eng verbunden, sein Sohn Florian erweist mit seiner Anwesenheit den Freunden des Kuseler Tenors seine Wertschätzung. Florian Prey steht im Anschluss an das Konzert zu einer Gesprächsrunde dem Publikum gern zur Verfügung.
Die Musiktage finden ihren Abschluss am Samstag, 21. September, 19 Uhr mit dem Auftritt der vier Stipendiaten.
Die Stipendiaten:
Die Sopranistin Stefanie Wagner wurde in Augsburg geboren. In ihrer Kindheit lernte sie Konzertgitarre und später Klavier, jedoch galt ihre größte Leidenschaft schon immer dem Gesang. Im Oktober 2015 begann sie ihr Gesangsstudium bei Prof. Martin Hummel an der Hochschule für Musik in Würzburg. Mit ihrer vielseitigen Stimme widmet sie sich allen Bereichen des klassischen Gesangs. Durch die Konzertreihe „Hörprobe“ des Deutschlandfunks, war sie im April 2018 als Solistin in Monteverdis „Lamento della Ninfa“ und Ravels „Trois Chansons“ zu hören. Im Jahr 2018 war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.
Die Mezzosopranistin Larissa Botos war als Kind Mitglied der Villinger Klosterspatzen und wurde von ihrer Gesangspädagogin Erkentrud Seitz solistisch und im Ensemble gefördert. Nach großen Erfolgen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ entschied sie sich für ein Gesangstudium, das sie 2014 bei Prof. Th. Dewald in Mainz begann. Seit 2017 studiert sie bei Prof. Claudia Eder. Zu Beginn dieses Jahres sang sie „Nerone“ in Monteverdis „L“incoronazione die Poppea“ am Nationaltheater Belgrad.
Maximilian Fieth, geboren 1994 in Köln, studiert seit 2014 Gesang bei Prof. Brigitte Lindner an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Über die Musikschule des Kölner Domchores gelangte er zur klassischen Musik und seither zählt vor allem das geistliche Repertoire zu seinem Schwerpunkt. Bei diversen Opernproduktionen und Liederabenden konnte Maximilian Fieth Erfahrungen sammeln und sein Repertoire erweitern. Parallel zu seinem Gesangsstudium studiert Maximilian Fieth Gesangspädagogik an der Kölner Musikhochschule.
Geboren in Neubrandenburg, wuchs der junge Bass Christopher Jähnig in Stralsund auf, wo er erstmals Gesangsunterricht von Jörg Simon erhielt. Nach seinem Abitur studierte er zwei Jahre Schulmusik an der HMT Rostock. 2018 nahm er sein Bachelorstudium bei Prof. Thomas Heyer an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt auf. Seitdem ist Christopher Jähnig im Konzertfach tätig mit unter anderem Beethoven, Bach und Mendelssohn. Mit der Rolle des „Don Magnifico“ in „La Cenerentola“ gab er 2019 sein Operndebüt bei den Burgfestspielen Bad Vilbel.
Alle Veranstaltungen finden in der Aula des Horst-Eckel-Hauses in der Lehnstraße 16 bei freiem Eintritt statt.

Autor:

Horst Cloß aus Kusel-Altenglan

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