Vortrag auf Burg Lichtenberg blickt auf den Schutz der Berggorillas
- Berggorilla (Gorilla beringei beringei)
- Foto: Klaudia Gilcher
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Kusel. Auf Burg Lichtenberg dreht sich am Mittwoch, 2. September, alles um Berggorillas und die Frage, warum ihr Schutz heute als seltene Erfolgsgeschichte im Artenschutz gilt. Das Urweltmuseum Geoskop lädt an diesem Abend zu einem Vortrag im wissenschaftlichen Forum Terra Magica ein.
Die Journalistin Klaudia Gilcher spricht in der Zehntscheune auf Burg Lichtenberg bei Kusel über Berggorillas. Der öffentliche Abendvortrag beginnt um 19.30 Uhr im Erdgeschoss der Zehntscheune. Der Eintritt ist frei.
Gilcher stammt aus Kusel und lebt im Oberen Glantal an der Grenze zum Saarland. In ihrem Vortrag zeigt sie, an welchen Stellschrauben der Schutz der Berggorillas ansetzt und wie ein Besuch im Nationalpark Bwindi Impenetrable Forest in Uganda abläuft.
Warum die Berggorillas im Mittelpunkt stehen
Die Verhaltensforscherin Dian Fossey bezahlte ihren kompromisslosen Kampf gegen das Aussterben der Berggorillas 1985 mit ihrem Leben. Gut 40 Jahre nach ihrer Ermordung wachsen die Bestände der Berggorillas als einzige Menschenaffen weltweit.
Sie gelten nicht mehr als vom Aussterben bedroht, sondern nur noch als stark gefährdet. Das Museum erklärt zugleich, dass dieser Erfolg nur mit großem Aufwand möglich ist und auch Einnahmen aus dem Tourismus dazu beitragen. Immer mehr Gorillagruppen gewöhnen Schutzprojekte demnach in einem langen Prozess an Besucher. red/anjs
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |